USA gegen Deutsch-Russische Allianz

Die deutsche politische Klasse meint immer noch, dass die USA ein Freund Deutschlands seien und die Europäische Integration unterstützten. Was die imperiale US-Elite über diesen Wunschtraum denkt, hat kein geringer als George Friedman, Chef des von der CIA finanzierten so genannten Think Tanks „Stratfor“, freimütig in seinem Vortrag vor dem „Chicago Council on Global Affairs“ dargelegt. Dass die Lügenpropaganda der deutschen Öffentlichkeit weismachen will, dass Putin der Aggressor ist, wird von Friedman dadurch widerlegt, dass er offen über die wirklichen Ziele des US-Imperiums gegenüber Deutschland spricht. Die EU ist ihm keine große Erwähnung wert, da diese sowieso in naher Zukunft zerfallen wird. Die kurze Frage- und Antwortfolge spricht Bände.

Ein Gedanke zu „USA gegen Deutsch-Russische Allianz

  1. Nakam

    Es ist naiv, die deutsche Rolle in der Ukraine geringer einzuschätzen als die der USA. Die KAS beispielsweise hat schon lange vor dem Maidan massiven Einfluss auf die dortige Innenpolitik genommen. Traditionell ist der postsowjetische Raum ein geopolitischer Schwerpunkt Berliner Außenpolitik, wie auch schon das ehemalige Jugoslawien, wo die BRD auch schon treibende Kraft war. Es kommt schon nationalistisch rüber, wenn man die deutsche Außenpolitik als verlängerten Arm der USA betrachtet. Die BRD als Opfer der „US-Interessen“, die doch nur ganz gewöhnliche barbarische kapitalistische Interessen sind, wie sie überall in den kapitalistischen Zentren vorherrschen. Ihr könnt ja mal bei griechischen Genossen nachfragen, wie diese den deutschen Einfluss einschätzen.

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