Archiv für den Monat: Dezember 2018

Merkel-Klon Kramp-Karrenbauer ist neue CDU-Vorsitzende

Merkel und ihr Klon.

Dem Merkel-Lager ist es knapp gelungen, Annegret Kramp-Karrenbauer (AKK) als neue CDU-Vorsitzende zu installieren. Mit 51,75 gegen 48,52 Prozent konnte MerkelsKlon gegen Friedrich Merz obsiegen. Das Ergebnis macht deutlich, wie gespaltendie CDU ist. Mit Kramp-Karrenbauer gibt es keinen Neuanfang, solange Merkelnoch im Amt der Bundeskanzlerin verharrt. Ihr Zögling wird es nicht wagen, sie vorzeitigaus dem Kanzleramt zu drängen. Aber vielleicht besinnt sie sich nach den Europawahlen eines Besseren.

Mit dieser neuen Vorsitzenden wird die Agonie der CDU weitergehen, solange AKK nicht massive aus dem Schatten von Merkel heraustritt. Das Wahlergebnis zeigt auch, wie schwach AKK ist. Friedrich Merz wird vermutlich nicht dem neuen Parteipräsidium angehören, weil er sich nicht ein zweites Mal, dieses Mal von dem Merkel-Klon, wegbeißen lassen will, wie weiland von Merkel 2002. Das Intrigantenstadl im CDU-Parteivorstand und -Präsidium will er sich nicht antun.

Die Aufrufe zur Geschlossenheit von allen Seiten gehören zum politischen Ritual. Sind aber bitter nötig bei diesem Wahlergebnis. Die Huldigungen, die der Noch-Kanzlerin entgegengebracht worden sind, scheinen völlig ignoriert zu haben, in welchem desolaten Zustand Merkel die CDU übergibt. Ein Schild mit der Aufschrift „Danke Chefin“ zeigt, dass diese Funktionäre wenig begriffen haben. Merkel hat die CDU von weit über 40 auf 28 Prozent heruntergemerkelt. Ihre Bilanz als CDU-Vorsitzende und als Kanzlerin ist katastrophal. Deutschland befindet sich in einem desolaten Zustand.

An diesem Zustand wird sich mit AKK nichts wesentliches ändern, setzt sie doch Merkels desaströse Politik fort, über die sich nur die Grünen freuen können. Auch die AfD kann mit dieser Wahl zufrieden sein, braucht sie doch einen Konkurrenten wie Merz nicht zu fürchten. Die FDP braucht sich ebenfalls keine großen Hoffnungen zu machen, den der Merkel-Klon paktiert lieber mit den doktrinären und ideologischen Grünen als mit Liberalen, von Konservativen gar nicht zu reden. Die unsägliche Merkel-Tradition wird sich also fortgesetzt, wenn es AKK nicht gelingt, Merkel nach der Europawahl, die für die CDU vermutlich nicht positiv ausgehen dürfte, aus dem Kanzleramt zu vertreiben. Ansonsten gilt der Slogan: Weiter so!

Hart aber fair-„Saubermann“ Plasberg wurde entzaubert

Inquisitorischer „Saubermann“

Seit der Bekanntgabe der Kandidatur von Friedrich Merz zum CDU-Vorsitzenden veranstalten die öffentlich-rechtlichen und die Konzernmedien eine Anti-Merz-Veranstaltung nach der anderen. Sein bisheriger lukrativer Posten als Vermögensverwalter von BlackRock dient diesen Kampagnenjournalisten als Aufhänger für eine subtile Neidkampagne, um Merz zu verhindern und dem Merkel-Klon, Annegret Kramp-Karrenbauer, in den CDU-Sattel zu bugsieren.

Ein weiteres Beispiel dieses Schmierentheaters liefert Frank Plasberg mit seiner Sendung „Hart aber fair“, dessen Titel schon lange nicht mehr Programm ist, seitdem sich die öffentlich-rechtlichen Medien auf den Status des DDR-Fernsehens begeben haben und dem Merkel-Regime willfährig zu Diensten sind. Dazu diente auch der Einspieler eines Verhörs von Merz durch eine „Bild“-Journalistin. Sein Verdienst und sein Status als Millionär sollten angeschwärzt werden.

Natürlich fragte Plasberg nach dem Einspieler den CDU-Abgeordneten Christian von Stetten, was er den von Merzens Auftritt halte. Anstatt in diese plumpe vorher geplante Falle zu tappen, drehte von Stetten den Spieß um und fragte Plasberg, wie viel er denn verdiene. In die Ecke gedrängt, gestand Plasberg, dass er auch zu den inkriminierten Besserverdienenden gehöre. “Ab 215.300 gehören Sie in Deutschland – vor Steuern – zu den ein Prozent der Besserverdienenden“, so Plasberg. Nachdem Christian Lindner (FDP) dazwischenrief, dass Plasberg zu den 0,1 Prozent Spitzenverdienern gehören, musste er einräumen, dass er tatsächlich zu dem ein Prozent dazugehöre. Abschließend kam Christian von Stetten nicht umhin, Merzens holprigen Auftritt beim „Bild“-Verhör mit einer Vier zu bewerten.

Wer meint, bei den Talkshows gehe es um eine gemütliche Plauderei von „zufällig“ Eingeladenen, sollte sich diese Klein-Fritzchen-Vorstellung schnellstens abschminken. Alles bis ins kleinste Detail ist geplant und durch choreografiert. Will man einen Politiker fertigmachen oder ein Thema in eine gewisse Richtung manipulieren, werden die entsprechenden Sprechblasen-Produzenten eingeladen. Selbst mögliche Antworten werden von der Redaktion antizipiert und der Moderator kann sich darauf einstellen. Wie es scheint, hat die Redaktion des WDR nicht damit gerechnet, dass Plasberg nach seinem Gehalt gefragt werden, und dies öffentlich preisgeben würde. Somit gibt es doch noch „Spontanität“ im öffentlich-rechtlichen Staatsfernsehen.