Archiv der Kategorie: Antisemitismus/Rassismus

Der allgegenwärtige Antisemit – oder die Angst der Deutschen vor der Vergangenheit

Das neue Buch des israelischen Historikers und Philosophen Moshe Zuckermann hat es in sich. Er rechnet mit den deutschen Zuständen und dem im Lande herrschenden Ungeist gründlich ab. Einen solchen gibt es nicht nur gegenüber den Muslimen, sondern auch gegenüber Menschen, die es wagen, den Apartheid-Staat Israel und sein mehr als fünfzigjähriges Besatzungs- und Unterdrückungsregime gegenüber dem palästinensischen Volk zu kritisieren. Ein sogenannter neue Antisemitismus ist zum Kampfbegriff der zionistischen Israellobby und ihrer deutschen willigen Vollstrecker geworden. Dieser „neue“ Antisemitismus ist jedoch eine Erfindung dieser Lobby, um jedwede Kritik an den hanebüchenen Zuständen in Israel und Palästina zu unterdrücken.

In Deutschland geht ein Ungeist um. In der Auseinandersetzung mit dem Antisemitismus werden wahllos Begriffe durcheinandergeworfen, Menschen perfide verleumdet und verfolgt, Juden von Nicht-Juden und extremistischen Zionisten wie den Knoblochs, Schusters, Broders und Konsorten des Antisemitismus bezichtigt. Zudem leisten sich die Enkel der Mörder einen aufgehübschten „Judenreferenten“, den sie verniedlichend „Antisemitismus-Beauftragten“ nennen. Dieser hat kürzlich auch für Sachsen einen solchen gefordert. Es wird nicht lange dauern, dann leistet sich jedes Bundesland solche Figuren, die dann eine Hexenjagd auf alle eröffnen werden, die auch nur ein kritisches Wort über das brutale, rassistische israelische Besatzungsregime äußern.  Weiterlesen

Der neue Antisemitismus ist eine Erfindung der zionistischen Israellobby

Es geht um die Ächtung jeglicher Kritik am zionistischen Besatzungsregime.

Es vergeht kaum ein Monat, in dem Deutschland und die Welt nicht von einem „neuen“ Antisemitismus-Skandal „erschüttert“ wird. Da die Vertreter des klassischen Antisemitismus à la Horst Mahler und andere auszusterben drohen, wurde der „neue“ Antisemitismus geschaffen — und zwar in der Form der Israelkritik und der Kritik am Zionismus. Die aktuellsten „Antisemiten“ sind die Befürworter der BDS-Bewegung (Boykott, Desinvestition und Sanktionen) und die Zuwanderer aus muslimischen Staaten.

Das Thema Antisemitismus ist politisch zu ernst, als das man es der zionistischen Lobby und deren Helfershelfern (Sayanim) überlassen sollte. Einige Vertreter dieser Lobby verfahren nach dem Motto: „Wer Antisemit ist, bestimme ich.“

Antisemitismus ist das Vorurteil oder der Hass auf Juden wegen ihres Jude-seins. Da diese „primäre“, plumpe Form heutzutage weltweit geächtet ist, haben die diversen israelischen Regierungen und die mit ihr aufs engste kooperierende Israellobby Surrogate in Form neuer Spielarten oder Elementen des Antisemitismus ausgemacht. Zum Beispiel den sekundären Antisemitismus, der sich aus dem Schamgefühl und der Verdrängung über die Verbrechen am europäischen Judentum speist. Überspitzt und zynisch könnte man formulieren, dass es sich dabei um Judenhass nicht trotz, sondern wegen Ausschwitz handelt. Einige rechtslastige Israel-Unterstützer sprechen sogar schon vom „tertiärem“ Antisemitismus und meinen damit den „Hass auf Israel“. Für sie gilt bereits der Antizionismus als „sekundärer Antisemitismus“. Weiterlesen >

The New Anti-Semitism is a Hoax

The New Anti-Semitism!

All over Europe and the US, the Zionist Israel Lobby is creating an anti-Semitic hysteria as if this is the most significant problem the world has. The newest example is the witch-hunt against Jeremy Corbyn, leader of the Labor Party, in Great Britain. Although Corbyn is very popular, the Zionist lobby tries to bully him into submission to accept the non-binding working definition of Anti-Semitism which was made up of Zionist and Jewish pressure groups. It has no value whatsoever.

To sanctify the pressure on Corbyn, 68 Rabbis signed an open letter conjuring Labor’s National Committee to adopt in full IHRA definition. Corbyn is only willing to go along with this charade by excluding four demands because it would criminalize critic of the Zionist occupation regime over the People of Palestine. The Zionist lobby had tasted blood because they have bullied out Ken Livingstone. Jackie Walker and many others from the Labor Party.

In the end, they want to topple Corbyn to replace him with a kind of moldable Tony Blair. The Brits figure out these underhand methods by the Zionist lobby and the media, notably the Guardian. The more they exert pressure on Corbyn, the more popular he becomes.

The following article in German focuses on definitions and the tools of the Zionist lobby to stigmatize criticism on Israel’s oppressive policies against the Palestinian People and to immunize the Zionist regime against any criticism. The immunization of the Zionist regime is the primary focus of the witch-hunt against Corbyn. It should send a clear message to the Brits who call the shots in the United Kingdom. Their mantra: Anti-Zionism = Anti-Semitism. What a joke!   Continue Reading >

Muslimischer Antisemitismus

Fast wöchentlich wird in Deutschland eine „antisemitische Sau“ durchs Dorf getrieben. Der jüngste „Skandal“ rankt sich um eine Karikatur von Dieter Hanitzsch in der Süddeutschen Zeitung. Die politischen Sittenwächter in der BRD haben anscheinend einige „antisemitische“ Spurenelemente darin entdeckt. Die SZ hat sich von ihrem langjährigen Karikaturisten mit sofortiger Wirkung getrennt. Der 85-jährige Hanitzsch teilte auf seiner Facebook-Seite mit, dass er diese Zeichnung nicht bedauere, die SZ scheinbar doch. Fliegt die „journalistische Institution“ jetzt auch aus Helmut Markworts Talk im Bayerischen Fernsehen? Reicht der lange Arm von „Königin Charlotte von München und Oberbayern“ auch bis in den BR?

In dem Buch von David Ranan, Kultur- und Politikwissenschaftler, geht es um das ernste Thema des Antisemitismus, und zwar in seiner angeblich muslimischen Variante. Diese Form des „Antisemitismus“ ist im Augenblick der letzte Schrei in Deutschland, knapp gefolgt von einem „Israel-bezogenen Antisemitismus“, was immer das sein soll. Da der Antisemitismus à la Horst Mahler auszustreben droht, kamen die muslimischen Zuwanderer als Ersatz-„Antisemiten“ gerade zur rechten Zeit, Dank Angela Merkel. Der Zentralrat der Juden in Deutschland samt seiner Heerschar von Antisemiten-Jägern und Blogwarten müsste Merkel überaus dankbar sein, dass sie für „frisches Blut“ in diesem Genre gesorgt hat, sonst hätte dieser „Industriezweig“ wohl Kurzarbeit anmelden müssen. Aber dieser unproduktive „Industriezweig“ lebt sowie auf Kosten des Steuerzahlers, und zwar nicht schlecht.  Weiterlesen

Außenminister Heiko Maas: Israels Antisemitismus-Beauftragter in Deutschland?

Potenzielle Kandidaten für den Job des „Antisemitismus-Beauftragten“. Eine kleine Auswahl

Deutschland hat endlich den Außenminister, den es nach seiner geistigen Verfassung verdient. Maas hat selbst noch Merkels Dummspruch getoppt, dass Israel zur deutschen Staatsräson gehöre. Er übernahm sein Amt von dem überaus erfolgreichen Vorgänger, Sigmar Gabriel, mit den Worten, dass er wegen Auschwitz und nicht wegen Willy Brandt in die SPD eingetreten sei. Dass Maas ein Opportunist und politischer Loser ist, ist allseits bekannt. So sollte dieses Eingeständnis niemanden überraschen. Wenigsten für seine „Karriere“ hat er vorgesorgt. Von Seiten der Israellobby wird ihm in Zukunft keine Gefahr mehr drohen, gleichgültig, was er auch anrichtet.

Er wird ein schlechter Außenminister aber ein exzellenter „Antisemitismus-Beauftragter“ Israels in Deutschland sein. Über diese politische Witzfigur wurde eine Debatte initiiert, als Demonstranten gegen die israelischen Verbrechen und die einseitige Anerkennung von Jerusalem als „Hauptstadt“ Israels in Berlin demonstrierten und eine selbstgemachte „Israelfahne“ verbrannten, woraufhin eine regelrechte Hysterie innerhalb der moralisch-medialen Kaste ausbrach und der Ruf nach einem „Antisemitismus-Beauftragten“ ausbrach.

Diese Schnapsidee wurde zuerst von der der „Süddeutschen Zeitung„, der so genannten Prantl-Prawda, ventiliert, benannt nach Heribert Prantl, dem Leiter der Meinungsseite dieser Zeitung. Wie konnte es anders sein, griff diese Idee sofort die heimliche Regentin Münchens, die Dauervorsitzender der Israelitischen Kultusgemeinde München und Oberbayern, Charlotte Knobloch, auf. Sie forderte einen „Antisemitismus-Beauftragten“ für jedes Bundesland. Wäre es nicht viel effektiver, wenn jeder Ort einen solchen „Antisemitismus-Beauftragten“ als Blogwart bekäme?  Weiterlesen

Zionism is a Totalitarian Ideology

Gideon Levy

The Israeli Haaretz journalist delivered a speech at a conference on „Israel Lobby and American Policy“, organized by the Washington Report on Middle East Affairs in Washington on 2 March 2018. Levy drew a more than a realistic picture of Israel that has nothing to do with the reporting of the mainstream media.

He made it clear that there is no difference among the political elite what occupation is concerned. All the illusionary talk of political differences between left and right concerning ending the occupation are pipe dreams.  „When it comes to Zionism, there is no difference in Israel between left and right. When it comes to occupation, which is part and parcel of Zionism, there is no meaningful difference between left and right (…) The difference is only by rhetorics.“

In Israel, nobody talks about occupation; it doesn’t exist in daily life. Everybody who talks about it gets a hard time or will be crushed such as „Breaking the Silence“, and the media in Israel reaches out to this kind of policy. The situation gets worse by the day. That is why the Zionist lobby and their non-Jewish willing executioners must defame everybody who dares to criticize the Zionist occupation regime as Anti-Semites.

What Levy has to say about the „chosenness“ or the self-proclaimed image of the „eternal victim“ should be common sense all around the world.  In Germany, this talk would have been called „anti-Semitic“ by the psychopaths of the Zionist Lobby. The whole talk is worth seeing.

Oh Gott – Heiko Maas wird Außenminister

Wird die deutsche Außenpolitik noch Israelhöriger?

Mit was hat Deutschland das verdient, dass der schlimmste Justizminister seit Hilde Benjamin die Treppe rauffällt. Innerhalb der politischen Kaste scheint das „Peter-Prinzip“ noch zu gelten, nach dem die Unfähigsten immer nach „oben“ befördert werden. Oder ist die Personalie Maas nur aus der Not geboren?

Bei einem Blick auf das Personaltableau der SPD schien nur noch Maas als einigermaßen vorzeigbar übriggeblieben zu sein. Man wollte ja nicht den Bürgerschreck Ralf Stegner den Deutschen als obersten außenpolitischen Repräsentanten vorsetzen. Der „geborene“ Außenminister Martin Schulz, der die SPD an die Wand gefahren hat, ist in der Versenkung verschwunden. Er gilt als nicht mehr vorzeigbar. Jetzt soll der Opa wieder nach Europa, frei nach dem Motto: Hast Du einen Opa, schick ihn nach Europa! Armes Europa, kann man da nur sagen. Oder positiv gewendet: Europa verdient Martin Schulz wieder.  Weiterlesen

Rolf Verleger: Hundert Jahre Heimatland?

Das Buch erzählt eine Geschichte der Juden vom Ende des 19. Jahrhunderts bis heute. Die Leserschaft erhält eine Lektion in alternativem Geschichtsunterricht. Abseits der Dauerberieselung durch den zionistischen Narrative schreibt hier ein liberal-konservativer jüdischer Deutscher, was das authentische Judentum über Israel und das Verhalten ihrer politischen Führung denkt. Es wird schnell klar, dass Judentum und zionistische Doktrin unvereinbar sind.

Rolf Verleger, Professor Emeritus an der Universität Lübeck, plädiert sowohl für ein anderes Israel als auch für ein anderes Judentum, das den Zionismus abschütteln muss. Den nationalreligiösen Gralshütern der zionistischen Doktrin dürfte dies nicht passen. In weiser Voraussicht antizipiert der Autor, dass diese das Buch „antisemitisch“ nennen werden. „Hoffentlich! Wenn nicht, wird es mir nicht gut gelungen sein.“  Weiterlesen

Anti-Semitism declines, while Dislike of Israel rises.

Courtesy of MWC News.

Reports on Anti-Semitism are booming. Most of these stories are produced by Zionist organizations, the Israeli government or close affiliates to both of them pretending, however, non-partisanship.  Just recently the Israeli Ministry of Diaspora Affairs released the 2017 Anti-Semitism Report that showed an increase in racist incidents against Jews, especially in Western Europe such as France, the UK, and Germany. The full report is not yet available.

There are real Anti-Semitic incidents in many countries, also in Germany. Most of them have to do with the policy of the State of Israel and not with Jews because they are Jews. The only meaningful definition of Anti-Semitism is the hatred or prejudice against Jews because they are Jews. And here starts the problem. In many countries, the so-called Anti-Semitism is a just mere critic of Israel’s brutal oppression of the Palestinian People. To call such a critic „anti-Semitic“ distorts the truth and tries to distract from Israel’s immoral behavior and its human rights violations. The whole staged discussion about the „new“ anti-Semitism serves only one purpose to criminalize criticism of Israel’s political behavior.  Weiterlesen

The Gilad Atzmon Affair – or a Ken Jebsen Affair?

Ein Danaergeschenk für Ken Jebsen!

Es hätte alles so harmonisch im Berliner Filmpalast „Babylon“ sein können, wäre da nicht der britisch-israelische Saxophonist Gilad Atzmon gewesen. Er dürfte auch der wirkliche Grund für Ken Jebsens kurzfristige Absage gewesen sein. Die „Neue Rheinische Zeitung“ (NRhZ) verkündete es zwar, aber Jebsen schweigt. Seine beiden Erklärungen sind dagegen völlig unglaubwürdig. Jebsen war der alleinige Preisträger für den „Kölner Karlspreis“ und nicht das KenFM-Team oder sogar die KenFM-Community, wie jetzt rechtfertigend nachgeschoben wird. Diese Tatsachenverdrehung hatte Jebsen bereits in seinen Erklärungen genannt.

Wenn dies tatsächlich so gewesen wäre, warum hat dann kein Vertreter von KenFM oder der so genannten KenFM-Community die Auszeichnung stellvertretend für Jebsen in Empfang genommen, da diesen angeblich die Umstände um die Auszeichnung so belastet haben? Evelyn Hecht-Galinski von der KenFM-Community war doch anwesend. Auch Jebsens Laudator, Mathias Bröckers, sagte kurzfristig ab, und auch Daniele Ganser kaschierte sein Nicht-Erscheinen-Wollen durch eine Videobotschaft. Haben sie sich für Ken Jebsen, KenFM oder die virtuelle KenFM-Community geschämt oder war ihnen einfach nur der Auftritt Atzmons peinlich? Dieser schreibt in der Zwischenzeit Artikel, die viel über seine konspirative Wahnwelt aussagen, in der er zu leben scheint. So rückte er Elias Davidsson und mich tatsächlich in die Nähe von „israelischen Agenten“! Ob ihm diesen verschwörungstheoretischen Nonsens auch seine Bewunderin aus dem Schwarzwald glaubt?  Weiterlesen