Antisemitismus und Bundeszentrale für politische Bildung (BpB)

Wann nimmt das SWC endlich Krüger aufs Korn?

Die Bundeszentrale für politische Bildung (BpB) ist unter ihrem Präsidenten Thomas Krüger zur politisch-korrektesten Behörde in Deutschland geworden. Sie soll eine Vorzeige-Behörde für Gender-Mainstreaming sein. Zu Beginn des 21. Jahrhunderts wurden alle Mitarbeiter einer Gender-Mainstreaming-Gehirnwäsche unterzogen. Ein Ehepaar, das ihren Lebensunterhalt wohl durch diesen Unsinn verdient(e), sollte den Mitarbeitern der BpB Gender-konformes Verhalten einbläuen und bildlich vorführen.

Diese Veranstaltung war das Skurrilste, was ich jemals über mich ergehen lassen musste. Ein dressierte Mann wurde von seine Frau wie ein Nasenbär durch die Manege geführt; diese erbärmliche Kreatur fühlte sich dabei auch noch sichtlich wohl! Seitdem habe ich mir geschworen, gegen jede politisch-korrekte Vorgabe bewusst zu verstoßen. Im Endeffekt ist die Gender-Ideologie totalitär. Sie kommt nur auf „rationalen“ Samtpfoten daher.

Warum dieser Exkurs? Alle Jahre wieder, veröffentlicht das rechtsextreme Simon-Wiesenthal-Center (SWC) in Los Angeles seine berühmt-berüchtigte ‚Schwarze Liste‚ der übelsten „Antisemiten“, respektive der schlimmsten „antisemitischen“ Vorfälle. Eine solche Einordnung und Klassifizierung ist rein subjektiv; sie dient ausschließlich dem politischen Tageskampf, ihr Erkenntnisgewinn ist gleich Null, und sie ist einfach nur lächerlich.

„Antisemitische“ Vorfälle in Deutschland „aufzudecken“, gehören schon zum guten Ton dieses Zentrums. In 2020 landeten Teile der deutschen kulturellen Einrichtungen auf Platz sieben. Es sollte ihnen zur Ehre gereichen. 2012 landete Jakob Augstein „nur“ auf Platz neun. Gemäß gekaufter Umfragen hat Deutschland ein „Antisemitismus-Problem“.

Auf Platz fünf landet, wen wundert es, Iran. Es ist kein geringerer als Ayatollah Khamenei, der oberste religiöse Repräsentant der Islamischen Republik. Khamenei hat nicht gefordert, „die Juden ins Meer“ zu treiben, sondern nur ein Volksabstimmung in Palästina verlangt. Was ist daran „antisemitisch“? Dass sich das SWC auf MEMRI beruht, zeigt, woher der Wind weht. MEMRI ist eine extremistische zionistische Organisation, Gegründet von Yigal Carmon, einem Obristen des israelischen Militärischen Geheimdienstes AMAN, und einer neokonservativen israelisch-amerikanischen Zionistin Meyrav Wurmser. MEMRI hat sich zum Ziel gesetzt hat, die muslimische Welt zu diskreditieren, in dem sie Übersetzungen aus arabischen Zeitungen anfertigt, die mehr als fragwürdig sind. In Deutschland musste MEMRI sein Büro in Berlin schließen, weil diese Einrichtung selbst bei deutschen Journalisten mit seiner Propaganda nicht mehr landen konnte.

Warum sind deutsche Kultureinrichtungen ins Fadenkreuz dieser zionistischen Propaganda-Organisation geraten? Welches „Vergehen“ haben sie seitens des SWCs begangen? Sie hätten sich nicht nur über ein Jahr „geheim“ getroffen, sondern sich auch gegen die unsägliche Anti-BDS-Resolution des Deutschen Bundestages ausgesprochen, welche die BDS-Bewegung als „antisemitisch“ eingestuft hat. Die Kultur-Institutionen kritisierten zu Recht, dass diese Resolution das Recht auf freie Meinungsäußerung stark einschränke. Diese Meinung wurde auch in einem Gutachten des Wissenschaftlichen Dienstes des Deutschen Bundestages bestätigt. Diese Anti-BDS-Resolution sei nichts anderes als eine unwesentliche Meinungsäußerung eines Teils der BT-Abgeordneten und darüber hinaus auch „verfassungswidrig“.

Laut  „Jüdische Allgemeine“ tauchte Thomas Krüger „bei der Pressekonferenz des Arbeitskreises im Deutschen Theater in Berlin auf – obwohl sein Name nicht auf der Einladung oder unter dem Aufruf selbst gestanden hatte“. Krüger taucht überall auf, wo er nicht erwünscht ist. Auf die Frage eines Journalisten nach den Auswirkungen der Resolution auf die praktische Arbeit der BpB, antwortete Krüger: „In unserer Institution gibt es eine Reihe von Mitarbeitern, die Förderanträge zu begutachten haben und die natürlich in der Reaktion auf diesen Beschluss dazu neigen, vorauseilend Gesinnungsprüfungen stattfinden zu lassen. Das ist kontraproduktiv für politische Bildung, so wie ich Sie Ihnen hier skizziert habe.“

Aus eigener Erfahrung weiß ich, dass es, was Anträge über Israel oder Palästina betrifft, immer ein politisch-korrekte Gesinnungsprüfung gibt, die regelmäßig gegen Palästina ausfallen. Dagegen bekommen Spezi jeden noch so absurden Antrag „genehmigt“. Krüger als Leiter einer nachgeordneten Behörde des Bundesministeriums des Innern hat mit seiner Parteinahme gegen den BDS-Beschluss des BT-Bundestages seine Dienstpflichten verletzt. Das Kuratorium der BpB sollte ihn nicht nur zur Rede stellen, sondern auch seine Versetzung durch Innenminister Horst Seehofer verlangen. Aber bei der Verpeiltheit von Seehofer ist dies nicht zu erwarten. Krüger darf also weiter sein Unwesen auf Kosten des Steuerzahlers treiben.

Mir ist Krüger nicht als Widerstandskämpfer für BDS oder Palästina in Erinnerung. Ganz im Gegenteil. Er war – in engster Kooperation und Absprache mit der zionistischen Lobby -maßgeblich am Versuch beteiligt, meine berufliche Existenz zu vernichten. Diese niederträchtigen Versuche sind vor deutsche Gerichten gescheitert. Ich habe Krüger nur als einen charakterlosen Spießgesellen kennengelernt, der der Israellobby jeden Wunsch von den Lippen abgelesen hat. Innenminister Seehofer sollte ihn in die „Produktion“ oder auf die Berieselungsfelder in Berlin-Lübars versetzen, dort könnte er wenigsten kein Unheil mehr anrichten.

Wie unsäglich das Treiben der Israellobby ist, zeigt München und Frankfurt am Main. In München bestimmt quasi die 88-jährige Dauerpräsidentin der Israelitischen Kultusgemeinde München und Oberbayern, Charlotte Knobloch, wer in München kritisches über Israel sagen darf. OB Dieter Reiter trifft wohl seine Verbotsentscheidungen erst nach Rücksprache mit Knobloch. Abraham Melzer, Judith Bernstein oder Nurit Sommerfeld haben ihre jeweiligen Erfahrungen mit dieser Polit-Mafia machen können.

In der Main-Metropole ist es noch absurder. Dort agiert ein Möchtegern-Jude namens Uwe Becker, CDU-Bürgermeister, Stadtkämmerer und „Beauftragter für Antisemitismus“ des Landes Hessen. Er hat einige Auftritte von Abraham Melzer versucht zu verhindern, hat aber vom Verwaltungsgericht jedes Mal ein Backpfeife bekommen. Sein „Markenzeichen“ ist die Kippa, eine Kopfbedeckung, die religiöse Juden nur in der Synagoge oder beim religiösen Studium tragen. Begeht Becker als Möchtegern-Jude und Beauftragter für Antisemitismus nicht eine antisemitische Straftat, indem er ein religiöses Symbol des Judentums entweiht?

Die Wühlarbeit gegen die freie Meinungsäußerung der zionistischen Lobbyisten kann nur als demokratiefeindlich bezeichnet werden. Wann regt sich dagegen endlich Widerstand?

 

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