Archiv der Kategorie: Innenpolitik

Antisemitismus und Bundeszentrale für politische Bildung (BpB)

Wann nimmt das SWC endlich Krüger aufs Korn?

Die Bundeszentrale für politische Bildung (BpB) ist unter ihrem Präsidenten Thomas Krüger zur politisch-korrektesten Behörde in Deutschland geworden. Sie soll eine Vorzeige-Behörde für Gender-Mainstreaming sein. Zu Beginn des 21. Jahrhunderts wurden alle Mitarbeiter einer Gender-Mainstreaming-Gehirnwäsche unterzogen. Ein Ehepaar, das ihren Lebensunterhalt wohl durch diesen Unsinn verdient(e), sollte den Mitarbeitern der BpB Gender-konformes Verhalten einbläuen und bildlich vorführen.

Diese Veranstaltung war das Skurrilste, was ich jemals über mich ergehen lassen musste. Ein dressierte Mann wurde von seine Frau wie ein Nasenbär durch die Manege geführt; diese erbärmliche Kreatur fühlte sich dabei auch noch sichtlich wohl! Seitdem habe ich mir geschworen, gegen jede politisch-korrekte Vorgabe bewusst zu verstoßen. Im Endeffekt ist die Gender-Ideologie totalitär. Sie kommt nur auf „rationalen“ Samtpfoten daher.

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Kirche, Altes Testament und der Nahostkonflikt

Der israelisch-palästinensische Konflikt, besser bekannt als Nahostkonflikt, gilt gemeinhin als ein Konflikt um Land, i. e. „Palästina“ oder „Eretz Israel“ (das Land Israel), wie es vom israelischen Politestablishment genannt wird. Dieser Terminus impliziert bereits einen religiösen Besitzanspruch, der subkutan immer mitgedacht werden muss, wenn man sich mit den Nahostkonflikt beschäftigt. Dieser religiöse Aspekt des Konflikts ist zentral in Peter Bingels Untersuchung.

Im Zentrum dieses Buches steht das Alte Testament, das ein Teil der „heiligen Schrift“ für die Kirchen darstellt. Für religiöse und nationalistische Juden ist das Alte Testament, besser bekannt als hebräische Bibel, nichts weniger als  „Volksgründungs- und Volksgeschichtsbuch“: Landverheißungen und  Kolonisationsbefehle werden für bare Münze genommen und in die Gegenwart übertragen. Folglich werden alle Gewaltexzesse gegen Palästinenser in den besetzten Gebieten oder gegenüber israelischen Palästinensern im Kernland Israel legitimiert, insbesondere von nationalistisch-religiösen Kreisen. Weiterlesen

Der größte Schwindel des Jahrhunderts: Das E-Auto!

Der staatlich finanzierte Sender ARTE hatte den Mut, in seinem gestrigen Themenabend die sogenannte E-Mobilität als das zu entlarven, was sie ist: Der größte Schwindel und Betrug an den Bürgen und das größte Umweltverbrechen des Jahrhunderts. Wenn man auf diesem verhängnisvollen Weg weitergeht, wird es nicht nur keine Senkung der CO2-Emissionen geben, sondern diese werden steigen. Dass die Konzernbosse bei diesem Schwindel mitmachen, ist ihrer Profitgeilheit zu verdanken. Dass die politische Klasse davon nichts hören und wissen wollen, sollte niemanden überraschen. Die Suppe dieser Chaospolitik müssen die einfachen Menschen auslöffeln. Die Merkels, Habecks, Baerbocks, Hofreiters, Roths und die anderen Vollpfosten dürfte dies wenig interessieren, von den Klimagören Greta Thunberg und Luisa Neubauer gar nicht zu reden. Sie schlürfen weiterhin Champagner, wenn das einfache Volk Wasser verabreicht bekommt.

Das Unwort des Jahres 2021: COVID-19 – und Klaus Schwabs „Great Reset“

Die Gesellschaft für deutsche Sprache (GfdS) sollte „COCID-19“ zum Unwort des Jahres 2021 erklären. Mit diesem Begriff wurde so viel Schindluder getrieben, und es wird vermutlich dazu missbraucht, um ein weltweit politisch-korrektes Regime zu installieren. Das Drehbuch für dieses totalitäre Regime wurde von Klaus Schwab, Chef des Welt Wirtschaftsforum, bezeichnenderweise ein Deutscher (!),  in der Schrift „The Great Reset“ entworfen. Darin heißt es, dass die Welt niemals mehr zu einem Vor-Corona-Zustand zurückkehren werde.

Für Klaus Schwab ist der Neo-Liberalismus tot. Soziale Gerechtigkeit ist das Zauberwort dieser neuen Zukunft, das heißt, es wird eine Gleichmacherei auf niedrigstem Niveau angestrebt, ähnlich wie in der Europäischen Union. Der Kapitalismus alter Provenienz ist tot und muss durch gemeinsamen Fortschritt, Wohlstand und Gesundheit für alle ersetzt werden, heißt es im „Great Reset.“ Die internationale Finanzoligarchie und die Wirtschaftseliten in enger Kooperation mit den Medienkonzernen sollen diesen bewerkstelligen. Sie werden der politischen Klasse vorschreiben, welche Maßnahmen zu ergreifen sind.

Die Nach-Corona-Zukunft wird aus einer Mixtur Orwellscher Ideen und Aldous Huxleys „Schöner Neuen Welt“  bestehen.

The Navalny poisoning hoax

Navalny and his instigators.

From the start, the alleged Navalny poisoning was riddled with contradictions and should have raised eyebrows by every politician and journalist.  Being discharged from the Charité Clinic in Berlin, Navalny went into attack mode against President Vladimir Putin. As it seems, this will be his role designed to him by the intelligence agencies. In a couple of days, the Navalny hype will be over. One can only blame Putin for the alleged poising once. If Navalny had the guts, he would return to his homeland and fight Putin politically.

The whole poisoning hoax stinks to high heaven. If Navalny would have been really poisoned, he and his companions, not to speak of all the other passengers in the plane, would have been poisoned too. None of them was. What a surprise? His „poisoning“ was of the same sort as the one of the Spripals. There was nothing. Since their recuperation, they have disappeared. Are they still alive?  The fooling of the public works only once, and the British MI5 has a long history of leading the public astray. Weiterlesen

Mega-Manipulation und ideologische Konditionierung in der Fassadendemokratie

Megamanipulationen und ideologische Konditionierung in den westlichen „Demokratien“ sind zur ersten Natur der herrschenden politischen Eliten geworden. Dass es soweit kommen konnte, dafür trägt die sogenannte vierte Gewalt, die Medien, die größte Verantwortung. Sie sind von „Wachhunden“ zu „Kampfhunden“ des jeweiligen Regimes mutiert. Es handelt sich um „Systemmedien“. Die Manipulation der Öffentlichkeit ist zur zweiten Natur der Staatsjournalisten geworden. Die Medien sind zur „Fünften Kolonne“ der Mächtigen degeneriert, so einige provokante Thesen des vorliegenden Sammelbands „Mega-Manipulation“ von Ullrich Mies herausgegeben.

Mies hat renommierte internationale und deutsche Autoren und Autorinnen versammelt, die das Phänomen der gesellschaftlichen Manipulation und dessen Verbreitung durch die Medien für ihre jeweiligen Gesellschaften analysieren. Verstöße gegen die herrschende politisch-korrekte Ideologie werden gnadenlos sanktioniert wie weiland in der DDR. Seit dem Ende der DDR waren in Deutschland Meinungs-, Presse- und Wissenschaftsfreiheit noch nie so eingeschränkt wie  heute. Renegaten werden zwar nicht in Umerziehungs- oder Arbeitslager gesteckt, sondern „nur“ öffentlich „hingerichtet“ oder um ihre Existenz gebracht; sie sind gesellschaftlich nicht mehr existent. Die Killerargumente sind „Verschwörungstheoretiker“, „böse Nazis“, „Corona- und Klima-Leugner“, „Kampf gegen rechts“, „Rassismus“ „Antisemitismus“ oder andere vom herrschenden System benutzte toxische Begriffe.

Insbesondere in Deutschland hat das Merkel-Regime eine „gruselig-stickige“ Atmosphäre geschaffen, die sich wie Mehltau über das Land gelegt hat und an das Ende des Honecker-Regimes erinnert. Das Tüpfelchen auf dem i hat das Phänomen „Corona“ bewirkt. Es hat sich gezeigt, dass ein ganzes Volk bereit ist, im Gleichschritt zu marschieren und den Befehlen der Herrschenden blind zu folgen. Abweichler, wie die über 1 Million Demonstranten in Berlin, werden als „Covididioten“ (Saskia Esken, SPD) verunglimpft.  Die Renitentesten werden von Sturmtruppen, der „Transatlantifa“, durch nackte Gewalt zur Räson gebracht.

Ullrich Mies gibt mit seinem zentralen Beitrag die Intentionen des Bandes vor, die von den Autoren und Autorinnen mit guten Argumenten gestützt werden. Das Zitat von Chris Hedges zu Beginn seines Beitrages beschreibt die absurde Situation, die die „neoliberale Konterrevolution“ hervorgebracht hat:

„Wir leben jetzt in einer Nation, in der Ärzte die Gesundheit zerstören, Anwälte Gerechtigkeit verhindern, Universitäten Wissen vernichten, Regierungen die Freiheit zerstören, die Presse Informationen verfälscht, die Religion die Moral untergräbt und unsere Banken die Wirtschaft ruinieren.“

Nach Mies zerfrisst  die „neoliberale Revolution von oben“ die Gesellschaften des „freien Westens“. Diese „Kulturrevolution“ sei nur durch eine „kollektive Gehirnwäsche“ möglich geworden, welche die Menschen dazu gebracht habe, Prozesse wie die Umwertung aller Werte, die Entpolitisierung, die Entdemokratisierung der Nationalstaaten, das Konzern-Europa, die hemmungslose Hetze und Kriegstreiberei gegen Russland und China u. v. a. m. hinzunehmen.

Dies alles scheint durch den Begriff der „Freiheit“ oder des „freien Spiels der Marktkräfte“ im marktradikalen Sinne möglich geworden zu sein. Diese Begrifflichkeit diene zur Verschleierung einer durch Großkonzerne beherrschten Wirtschaft und Realität. Ist der Neoliberalismus aber tatsächlich eine Konterrevolution oder stellt er nur die Vollendung des ungezügelten „Heuschrecken-Kapitalismus“ (Franz Müntefering) dar?

Matthias Burchardt argumentiert in seinem Beitrag, dass die Wandlung des westlichen Systems hin zu einer Art „Totalitarismus“ nur durch massive Manipulation und Propaganda möglich geworden sei. Beschämend sei, wie wenig die Sozial- und Politikwissenschaft, die sogenannten Leitmedien oder der Staatsschutz sich mit dem Thema des „Tiefen Staates“ beschäftigten. Aus früheren kritischen Sozialwissenschaftlern seien „Herrschaftswissenschaftler“ geworden, und der Staatsschutz schütze nicht die Verfassung sondern die herrschende Klasse. Um ihre Herrschaft langfristig abzusichern, investiert die politische Elite Milliarden Euro für Propaganda.

Im Kapitel „Fassadendemokratie“ stellt Yana Milev, habilitierte Kultursoziologin und Privatdozentin an der Universität von St. Gallen, die politischen Implikationen der Corona-Pandemie dar. „Corona“ sei ein klassischer Euphemismus, der auch „Kriegsrecht“ rechtfertigen würde. Ähnlich sei es bei 9/11 gewesen, als ein „globaler Kriegszustand militärische Eingriffsrechte weltweit erteilte“. Hinter den Kulissen finde eine Umgestaltung der Gesellschaft hin zu einer geopolitischen Neuordnung und der Märkte statt.

Wie zentral Lügen, Manipulationen und Feindpropaganda für Kriege sind, macht Wolfgang Effenberger deutlich. Die transatlantischen Eliten stellen eine abgeschottete „Herrschaftsclique“ dar, die Kriege geistig vorbereitet. Die Verbreitung dieser Kriegslügen werde von den Herrschaftsmedien übernommen, die sich im Besitz einer winzigen Minderheit befinden. Wer deren „Narrative“ in Frage stelle, werde marginalisiert.

Im Kapitel „Mentaler Laufstall und neue Inquisition“ beschreiben renommierte Wissenschaftler und Journalisten, was passiert, wenn die „Megamanipulationen“ in Frage gestellt werden. Daniele Ganser und Julian Assange sind nur die bekanntesten Beispiele.

So beschreibt Daniele Ganser, wie man seine wissenschaftliche Karriere ruiniert hat, nur weil er darauf hingewiesen habe, dass in dem offiziellen „9/11-Report“ kein Wort zum plötzlichen Einsturz von World Trade Center Nr. 7 stehe. Dieser offizielle Bericht kann getrost ins Altpapier wandern. In ihm findet sich kein Körnchen Wahrheit, weil die Untersuchung zum Scheitern verurteilt worden war, da der Kommission der Zugang zu wichtigen Dokumenten und Personen nicht ermöglicht worden sei. In einer eigenen Publikation haben sich die Kommissionsvorsitzenden, Thomas Kean und Lee Hamilton, von dem offiziellen „9/11-Report“ distanziert. Bedauerlich ist, dass sich im Buch kein Beitrag über eine wirkliche „Megamanipulation“ wie 9/11 befindet. Dieses Megaverbrechen harrt immer noch der Aufklärung.

Was Journalisten passieren kann, wenn sie die Herrschaftseliten provozieren oder gar ihre Verbrechen aufdecken, macht der Journalist John Pilger am Beispiel von Julian Assange deutlich. In dem Interview mit Dennis J. Bernstein und Randy Credico weist Pilger daraufhin, dass es sich bei der unmenschlichen Behandlung von Assange um „einen globalen Krieg gegen den Journalismus“ handele. Durch die Anwendung des Spionagegesetzes von 1917 gegen Assange scheinen wenigstens einige Journalisten ihre Meinung über den Fall zu ändern, weil ihnen das gleiche drohen könnte. Aber die Herrschaftsmedien wie The Guardian, The New York Times u. v. a. m haben jahrelang Kübel von Schlamm über Assange ausgeschüttet.

Trotz drakonischer Maßnahmen haben die Herrschaftscliquen in den USA und Großbritannien weder Julian Assange noch Chelsea Manning brechen können. „Diese beiden veranschaulichen das Beste, was die Moderne an Wahrheitsbekenntnissen zu bieten hat.“ Pilger zitiert Harold Pinter, der sagte, dass der Hauptunterschied über das Ausmaß der stalinistischen Verbrechen der sei, dass wir über sie Bescheid wüssten, wohingegen wir über die Verbrechen Washingtons wenig wüssten.

Wer sich über einen typisch deutschen Geisteszustand informieren will, sollte den Beitrag von Andrea Drescher über den Ungeist der „antideutschen Transatlantifa“ lesen. Diese Gruppe maßt sich an, Israelis oder deutsche Juden als „Antisemiten“ zu verunglimpfen und deren Rederecht brutal zu verhindern. Diese „moderne SA-Vorhut“ scheint keine Hemmungen vor dem Einsatz von Gewalt gegen unerwünschte jüdische Meinungen zu haben.

Der Sammelband enthält weitere überaus lesenswerte Beiträge wie den der ehemaligen WDR-Redakteurin Claudia Zimmermann. Die WDR-Gesinnungspolizei hat ihr einen Strick wegen einiger harmloser Äußerungen in einer niederländischen Talkshow gedreht. Ihre journalistische Karriere ist perdu.

„Mega-Manipulation“ will die Leserschaft für Vorgänge sensibilisieren, die von den Herrschaftsmedien bewusst unterdrückt oder völlig verzerrt wiedergegeben werden. Jeder sollte die Meldungen der sogenannten Leitmedien zuerst immer hinterfragen, weil sie nicht auf Seiten ihrer Konsumenten stehen. Am Ende findet sich ein wertvoller Anhang über alternative Medien, die immer mehr Menschen nutzen, um sich hinter die Lügen der Leitmedien zu schauen.

Ein überaus lesenswertes und spannendes Buch.

Ullrich Mies (Hg.), Mega-Manipulation. Ideologische Konditionierung in der Fassadendemokratie, Westend, Frankfurt/Main 2020, € 22.

Hier.

Peggy Piesche in Thomas Krügers Bundeszentrale für politische Bildung

Peggy Piesche und Thomas Krüger (BpB).

Da hat sich die Bundeszentrale für politische Bildung (BpB) ja einen Paradiesvogel eingefangen. Bei Präsident Thomas Krüger ist dies nicht verwunderlich. Er ist so abgedreht, das diese Exotin schon wieder als normal erscheint und in der BpB gar nicht weiter auffällt. Als Referentin für „Diversität, Intersektionalität und Dekolonialität (D.I.D.)“ ist sie darüber hinaus zuständig für Translokalität, Performativität von Erinnerungskulturen sowie für „Weißseinsreflexion in Wissenschaft, Politik und Gesellschaft“. Bei diesem geballten Unfug dürfte einiges auf meine ehemaligen Kollegen und Kolleginnen zukommen. Eine Tausendsasserin – auf österreicherisch eine Wunderwuzzi – für jede Lebenslage!

Schade um die Steuern, die für diesen Schwachsinn zum Fenster rausgeworfen werden. Dass das Bundesministerium des Innern bei diesen Kasperletheater mitmacht, wundert bei Horst Seehofer niemanden mehr. Wie formulierte es Martin Heidegger so treffend: Das Nichts nichtet. In der Person von Frau Piesche wird dieser Satz verfiziert.. Jeder Müllmann leistet Sinnvolleres für die Gesellschaft.

 

Bill Gates, Angela Merkel, Emmanuel Macron und das Billionen-Dollar-Geschäft

Emmanuel Macron, Bill Gates und Angela Merkel.

Wenn Bill Gates Angela Merkel und Emmanuel Macron lobt, sollten die Alarmglocken schrillen. Von diesem Trio Infernale kann nichts Gutes für die Gesellschaft erwachsen. Alle drei sind Globalisten und wollen eine Weltregierung etablieren, damit diese die Menschen zu folgsamen „Herdentieren“ erzieht. Eine Politik der offenen Grenzen würde einem nationalen Selbstmord gleichkommen. Dieses Modell wird aber gerade in Zeiten von Corona ad absurdum geführt.

Obgleich immer wieder behauptet wird, dass Krisen wie der „Klimawandel“, die „Flüchtlingskrise“ oder im aktuellen Fall der Corona-Pandemie nur global gelöst werden können, zeigt gerade Corona das genaue Gegenteil. Die einzig handlungsfähigen Akteure sind die Nationalstaaten, die diese Globalisten zum Verschwinden bringen wollen, um ihre diktatorischen Herrschaftsphantasien durchzusetzen.

Die Corona-Pandemie offenbart aber die Handlungsunfähigkeit globaler Organisationen. Die Vereinten Nationen (VN), die Weltgesundheitsorganisation (WHO) und die Europäische Union (EU) können nur mit wohlfeilen Presseerklärungen glänzen, die noch nicht einmal das Papier wert sind, auf dem sie gedruckt worden sind.

Die Zentralkomitees-Vorsitzende, die deutsche Sprechpuppe Ursula von der Leyen, plant gigantische Hilfsprogramme, um die Diktatur der EU über die anderen Mitgliedstaaten weiter ausbauen zu können. Wenigstens die osteuropäischen Länder wollen sich vom Zentralkomitee der EU nichts vorschreiben lassen, da sie noch die Politik des Zentralkomitees der KPdSU in guter Erinnerung haben. Das EU-Zentralkomitee unterscheidet sich von ihrem Vorläufer nur durch eine Aufhübschung durch einige demokratische Floskeln.

In einem Interview mit der Frankfurter Allgemeine Zeitung (FAZ) lobt Bill Gates Angela Merkel, dass sie auch Emmanuel Macron in Sachen Impfstoffe und Medikamente bearbeitet habe. Wie liebdienerisch und unkritisch das Interview durch Roland Lindner geführt worden ist, zeigt, auf welches Niveau die FAZ gesunken ist. Nachdem man Holger Steltzner mit einem „goldenen Handschlag“ gefeuert hatte, sorry, man hat sich mit ihm gütlich geeinigt, ist selbst der FAZ-Wirtschaftsteil auf Merkel-Linie getrimmt worden.

Die FAZ hat sich Nanny-Journalismus-Niveau der BRD-Medien angepasst. Null Aufklärung über die Billionen-Dollar-Gewinne, die aufgrund der Corona-Pandemie zu erwarten sind. Eine Handvoll US-Pharmakonzerne und Bill Gates sind die einzigen Profiteure. Lindner sollte das eigentlich wissen. Oder darf er danach nicht fragen? Wie sich das neue FAZ-Niveau anhört, zeigt nicht nur die folgende Frage und die Antwort. Wurde die FAZ ebenfalls von der Gates-Stiftung finanziell belohnt wie Spiegel-Online in Hamburg?

Roland Lindner: „Sie haben oft mit Bundeskanzlerin Merkel zu tun. Wie nehmen Sie deren Arbeit in der Krise wahr?

„Melinda und ich haben erst in der vergangenen Woche mit ihr gesprochen. Angela Merkel ist nicht nur daran gelegen, eine Führungsfigur und eine klare Stimme in Deutschland zu sein, sondern auch dafür zu sorgen, dass Länder zusammenarbeiten, um globale Lösungen zu finden.“ So sei es großartig, dass sie und Macron versuchten, Bündnisse zu schmieden. Dies habe man an der Ankündigung der WHO zur Entwicklung neuer Impfstoffe und Medikamente gegen Corona gesehen bei der „Deutschland und Frankreich eine große Rolle gespielt haben“. Gates zeigte sich hoch erfreut, das Merkel und Macron dies als eine Priorität sähen. Dass er seinem Land, den USA, in dieser Frage einen Fußtritt verpasst, ist nicht überraschend. Auch erwähnt er nicht, dass er der WHO 500 Millionen Dollar gespendet hat. Was kann man da von dieser Organisation anderes erwarten, als auf Gates-Linie einzuschwenken..

Die Bill-Gates-Stiftung will in Berlin ein Büro eröffnen, damit will er es George Soros gleichtun. Gates und die Multinationen Pharmakonzerne gehören zu den Hauptprofiteuren der Corona-Pandemie. Gates will sieben Milliarden Menschen impfen lassen. Da die Gewinne der Pharmakonzerne durch das geänderte Konsumverhalten der Menschen rapide sinken, muss ein lukrativeres Geschäftsmodell her. Dafür bietet sich eine Massenimpfung der Weltbevölkerung geradezu an, da ein Impfstoff nicht den gleichen strengen Zulassungsbestimmungen wie Medikamente unterliegen.

Die Toten der Corona-Pandemie dienen also den multinationalen Pharmakonzernen als „Brandbeschleuniger“ für ihr Billionen-Dollar-Geschäft und den herrschenden politischen Eliten zur Etablierung eines globalen Übewachungssystems. Die sogenannten Corona-Apps sind dafür ein erster Schritt. „Der Ausnahmezustand soll zur Normalität werden.“ Schweden hat aber gezeigt, dass es mit moderaten Vorsichtsmaßnahmen und ohne Profitinteressen auch anders geht.

Antisemitenjagd in Zeiten von Corona

„Es ist nicht nur das Corona-Virus, das diese Gesellschaft gefährdet, es ist auch  das Virus der Denunziation“, so Henryk M. Broder in „Broders Spiegel“ vom 20. April 2020. „Gut gebrüllt Löwe.“ Warum nicht auch in Sachen „Antisemitismus“? Wo war Deutschlands journalistischer Antisemitismus-Spürhund in der „Affäre“ Dr. Carp? Denunziantentum ist so alt wie das „älteste Gewerbe der Welt“. Es macht auch in Zeiten von Corona keine Pause.

So geschehen in einem faktenfreien Denunziationsschreiben des FDP-Politikers im NRW-Landtag, Lorenz Deutsch, an Dr. Stefanie Carp, Intendantin der Ruhrtriennale. Darin hatte er dem diesjährigen Festredner, Achille Mbembe, nicht nur eine Relativierung des Holocaust durch den Vergleich mit dem Apartheid-Regime in Südafrika, sondern auch eine Unterstützung von BDS (einer zivilgesellschaftlichen Protestbewegung gegen die israelische Besatzung) vorgehalten. Beides laut angeführten Quellen unhaltbar. Wie es scheint, entpuppt sich auch dieser „Antisemitismus-Vorwurf“ als konstruiert und an den Haaren herbeigezogen.

Zu dieser niederträchtigen Denunziation hat Rolf Verleger, ehemaliges Mitglied des Zentralrates der Juden, das Nötige an Deutsch geschrieben. Deutsche Enkel von Mördern maßen sich an, Juden, die sich weltweit für die Rechte der unterdrückten Palästinenser einzusetzen, „Antisemitismus“ vorzuwerfen. Was für eine Perversion. Wie es scheint, lieben einige deutsche Politfunktionäre tote Juden so sehr, dass sie sie gegen jüdische Israelkritiker in Stellung bringen müssen.

Der konstruierte Antisemitismus-Vorwurf hat den politischen Raum erreicht, was nichts Gutes für Frau Carp verheißt, ist sie bereits „angezählt“: Sie hatte 2018 die britische Band „Young Fathers“ eingeladen, die BDS unterstützen. Auf politischen Druck hin musste Carp sie wieder ausladen, um sie kurz darauf wieder einzuladen, was die Band verständlicherweise dankend abgelehnt hat. Auch jetzt erklärt Carp gegenüber der Tageszeitung „Die Welt“: „Achille Mbembe wird die Festivalrede für die Ruhrtriennale halten.“

Als „angezählte“ Intendantin müsste ihr eigentlich Angst und Bange werden, wenn sie sich die Liste ihrer Gegner anschaut. Bei der Riege der Politiker, Antisemitismus-Beauftragten, den Vorsitzenden des Zentralrates der Juden nicht zu vergessen, scheint es nur ein Frage der Zeit, bis sie ihren Job verlieren wird. Das Schicksal des Direktors des Jüdischen Museums, Peter Schäfer, lässt grüßen. Auch damals hatte der allmächtige Zentralratsvorsitzende, Josef Schuster, harsche Kritik an Schäfer geübt. Auch im Falle Carp ist Schuster wieder von der Partie.

Seine Kritik an Carp dürfte den Ausschlag geben. Ihr wird sich kein deutscher Politfunktionär widersetzen. Die diversen Antisemitismus-Beauftragten („Judenreferenten“) blasen alle ins gleiche Horn, allen voran Felix Klein, der das unsägliche Referat im Bundesinnenministerium leitet.

Dass sich Carp gegenüber der „Süddeutsche Zeitung“ schockiert zeigt, „dass das nicht ganz eindeutig von der Politik zurückgewiesen wird“, zeigt nur, wie wenig sie vom politischen Geschäft versteht. Glaubt sie tatsächlich, dass sich ein deutscher Politiker für sie einsetzt, wenn der Gegner der Vorsitzende des Zentralrates der Juden in Deutschland ist und der Vorwurf des „Antisemitismus“ gegen Mbembe in der Luft hängt? Was die Hexenjagd gegen Israelkritiker oder Andersdenkende betrifft, ist nichts Neues aus Deutschland zu vermelden.

Merkel und Erdogan

Der neoosmanische Sultan Erdogan und seine „Bewunderin“ Merkel.

„Wer mit Hunden zu Bett geht, steht mit Flöhen wieder auf.“ Im übertragenen Sinne könnte man dieses Sprichwort auf das sogenannte Flüchtlingsabkommen zwischen Merkels EU und dem neoosmanischen Sultan Erdogan anwenden, mit dem sich Angela Merkel das Wohlwollen des türkischen Despoten erkauft hat. Wie man sieht nur für kurze Zeit, weil Zusagen Erdogans nur solange gelten, wie sie ihm ins politische Kalkül passen.

Merkel und Erdogan verstehen sich deshalb so gut, weil beide verschlagen und „lupenreine Demokraten“ sind, um Kanzler Gerhard Schröder zu zitieren. Nachdem Erdogan den Norden Syriens völkerrechtswidrig besetzt und sich eine blutige Nase geholt hat, versuchte er, die NATO als Rettungsanker zu missbrauchen, indem er sich fälschlicherweise auf  die Beistandsklausel berief, die nur bei einem Angriff auf ein NATO-Mitglied greift. Da Erdogan der Aggressor und Besatzer in Syrien ist, sandte ihm die NATO nur eine inhaltsleere Solidaritätsadresse. Merkel scheint dies aber nicht zu interessieren. Sie verurteilte in einem Telefonat mit dem Despoten vom Bosporus die „rücksichtslosen“ Angriffe auf türkische Truppen und forderte eine „Ende der Offensivoperationen des syrischen Regimes und seiner Unterstützer“.

Erdogan unterstützt die in der Idlib-Provinz noch vorhandenen Terrororganisationen, um gegen Präsident Baschar al-Assad vorzugehen, der aber von Präsident Vladimir Putin unterstützt wird. Er wird es nicht zulassen, dass Erdogans Aggression Erfolg haben wird. Das Erdogan-Regime hat in der Hochzeit des sogenannten Islamischen Staates Terroristen aus aller Herren Länder frei durch die Türkei ein- und ausreisen lassen. Die Terroristen des Islamischen Staates konnten auch das geförderte Erdöl über die Türkei vermarkten. Im Gegensatz zu Erdogan bekämpfen al-Assad und Putin die Terroristen, um dieses letzte Refugium von ihnen zu befreien.

Erdogan und Putin trafen sich am 5, März in Moskau und haben einen Waffenstillstand vereinbart. Des Weiteren hat man sich auf gemeinsame Patrouillen entlang der Autobahn M4 und einen 12 kilometerlangen Sicherheitskorridor nördlich und südlich der Autobahn verständigt. Eine Verschärfung der humanitären Situation solle verhindert werden. Präsident al-Assad kann aber nicht akzeptieren, dass der türkische Aggressor syrisches Territorium besetzt hält. Die Kämpfe werden also weitergehen.

Die „Krise“, mit der es die Staatengemeinschaft zu tun hat, wurde von Erdogan selbst herbeigeführt. Weil er sich politisch verkalkuliert hat, benutzt er die Flüchtlinge in seinem Land zur Erpressung der EU, um weiter Milliardenzahlungen für seine militärische Aggression zu erhalten. Sollte sich die EU wieder erpressen lassen, wäre es das beste, sie löste sich gleich auf. Bisher hält die Ablehnungsfront innerhalb der EU. Es dürfte aber nur eine Frage der Zeit sein, bis Merkel ihren Kollegen in den Rücken fällt und wieder ein „freundliches Gesicht“ zeigen wird. Es hat nicht lange gedauert, bis Grüne, Linkspartei und einige Bürgermeister sich für den Import weiterer Flüchtlinge nach Deutschland ausgesprochen haben.

Kein anderes EU-Land ist bereit, weitere Flüchtlinge aufzunehmen, außer Deutschland unter Merkel. Wenn einige Bundesminister von einer „europäischen Lösung“ in punkto Verteilung von Flüchtlingen reden, kann man sicher sein, dass nichts passiert. Merkel hat mit ihrer unverantwortlichen Grenzöffnungspolitik 2015 Deutschland schwer geschadet, das Land zutiefst gespalten, und sie trägt die Verantwortung für das vergiftete Klima und den Hass im Land. Darüber hinaus hat sie Deutschland in Europa in der Flüchtlingsfrage isoliert, und sie ist ursächlich für den Brexit verantwortlich. Ihre Politik gleicht der eines Geisterfahrers, dem das Schicksal des Landes und seiner Bewohner völlig egal ist. Merkel handelt nach dem Motto: Nach mir die Sintflut. Wes Ungeistes Kind Merkel ist, zeigt ihre Reaktion nach der demokratischen Wahl eines neuen Ministerpräsidenten in Thüringen. Diese Wahl müsse unverzüglich rückgängig gemacht werden, tönte Honeckers Erbin. Nach 14 Jahren ihres Regimes hinterlässt sie ein moralisch verwüstetes Land am Rande des Abgrunds.

Erdogan musste feststellen, dass sich die europäischen Regierungschefs mit dem Elend der Flüchtlinge nicht mehr erpressen lassen wie vor fünf Jahren. Der Tyrann vom Bosporus muss sich also eine noch zynischere und menschenverachtendere Taktik einfallen lassen, um die europäischen Regierungschefs zu beeindrucken. Die von Erdogan in Marsch gesetzten Flüchtlinge bestehen nur aus fünf Prozent Syrern, die anderen stammen aus Afghanistan, Irak oder aus Afrika. Keiner der Flüchtlinge hat einen Anspruch auf Asyl, weil sie in der Türkei nicht verfolgt werden. Sie kommen also aus einem sicheren Drittland. Gleichwohl sollte die EU Erdogan durch finanzielle Hilfen in der Flüchtlingsfrage beistehen. Wenn Präsident al-Assad die Souveränität über sein Land wiederhergestellt hat, sollten alle Flüchtlinge dorthin zurückkehren, um beim Wiederaufbau ihrer Heimat zu helfen.

Kein deutscher Politiker hat den Auftrag, die Welt  zu retten. Sie sind ausschließlich auf das Wohl des deutschen Volkes vereidigt, und zwar es zu schützen und seinen Nutzen zu mehren. Aber da zahlreiche Politiker des Merkel-Regimes wie z. B. Heiko Maas oder Annegret Kramp-Karrenbauer damit völlig überfordert sind, ziehen sie sich in ihr Wolkenkuckucksheim zurück und meinen, am deutschen Wesen müsse die Welt genesen. Kramp-Karrenbauer forderte Sanktionen gegen Russland wegen dessen Syrienpolitik. Aber ihr Gerede interessiert auf der internationalen Bühne niemanden. Vorschläge deutscher Politiker sind so weit von der Realität entfernt, das sie nur komisch wirken. Kramp-Karrenbauer sollte sich um den desolaten Zustand der Bundeswehr kümmern, den sie von ihrer Vorgängerin Ursula von der Leyen geerbt hat.

Ein anderes Beispiel deutscher Großmannssucht war die sogenannte Libyen-Konferenz, die außer Spesen nichts produziert hat und formvollendet gescheitert ist. Über das seit 10 Jahren andauernde Afghanistan-Abenteuer redet man schon gar nicht mehr. Dieses ist nicht nur das größte Desaster für die USA, sondern auch für deren Verbündete, wie z. B. Deutschland.

Vielleicht sollten deutsche Politiker in der Flüchtlingsfrage zurückhaltender auftreten und dem Showman Emmanuel Macron den Vortritt lassen. Die anderen europäischen Staats- und Regierungschefs haben es satt, sich von der deutschen Politkaste schulmeistern zu lassen.