Waffenstillstandsappell von Blauäugigen auf ZEIT-Online

Waffenstillstand jetzt!

Schon der erste Satz des Appells „Waffenstillstand jetzt!“ auf Zeit-Online vom 29. Juni 2022 verkennt die realen Machtverhältnisse des Westens. Nicht Europa, sondern  das US-Imperium gibt den Takt in Sachen Ukraine-Konflikt vor, und die USA wollen keinen Frieden. In der Ukraine wird ein Stellvertreterkrieg zwischen den USA und Russland auf Kosten des ukrainischen Volkes ausgefochten. Es sei hier an die Aussage von Viktoria Nuland anlässlich des US-inszenierten Putsches 2014 in der Ukraine erinnert: „Fuck the EU.“

Die Appellanten verkennen, dass trotz massiver Waffenlieferungen, finanzieller und ideologischer Unterstützung die Ukraine diesen Konflikt niemals gewinnen kann. Aber die USA wollen dies auch gar nicht, weil sie Russland bestrafen wollen, eine solche Aktion niemals zu wiederholen, wie es US-Kriegsminister Lloyd Austin ausgedrückt hat.

Deutschland hätte niemals Waffen an das NAZI-Regime in der Ukraine liefern sollen. Wer unbefangen Vladimir Selenskyi beobachtet, kann nur zu dem Schluss kommen, dass dieser Komiker größenwahnsinnig geworden ist, wie seine letzte Forderung nach Ausschluss Russlands aus dem UN-Sicherheitsrat zeigt. Dass aus diesem Komiker ein omnipräsenter Medienstar geworden ist, liegt an der 24/7-Propaganda der Staats- und Konzernmedien in den USA und Westeuropas sowie an der irrationalen Verhaltensweise der EU-Politiker und der US-dominierten  NATO. Es gibt kaum noch einen Event, an dem Selenskyi nicht zugeschaltet wird. Es fehlen nur noch die Dorffeste!

Die Appellierenden verkennen auch, dass der Boykott und die westliche Aggression gegen Russland nur von einer kleinen Minderheit der Weltbevölkerung unterstützt wird. Der Boykott ist eine rein westliche Angelegenheit. Der Westen repräsentiert nur 12 Prozent der Weltbevölkerung; 88 Prozent unterstützen die Aggression und die Expansion des Westens nicht.

Auch gehen die Unterzeichner mit keinem Wort auf den Expansionismus der Nato ein. Präsident Vladimir Putin hat in all seinen Reden immer wieder darauf hingewiesen, dass er eine existentielle Gefährdung der russischen nationalen Sicherheit darstelle.  Für den Konflikt trägt somit der Westen unter Führung des US-Imperiums die alleinige Verantwortung. Hätte Putin nicht gehandelt, wäre das ukrainische Nazi-Regime zu einem waffenstarrenden Bollwerk gegen Russland aufgerüstet worden.

Die folgende Behauptung ist völlig faktenfrei: „Der Westen muss sich Russlands Aggression in der Ukraine und weiteren revanchistischen Ansprüchen geeint entgegenstellen.“ Für diese Unterstellung gibt es keine Äußerung von Putin. Vielleicht sollten sich diese Lehnstuhl-Strategen einmal den Vortrag von Professor John Mearsheimer vor der Europa-Universität in Florenz anhören, um aus ihrer Traumwelt aufzuwachen.

Der Westen trägt durch seine Provokationen wie die Blockade des Transits in die russische Enklave Kaliningrad und die Aufnahme Finnlands und Schwedens in die Nato sowie die prospektive Aufnahme der Ukraine, Moldawiens und Georgiens in die EU zur weiteren Eskalation bei. Es ist gerade der Westen, der zur Verlängerung des Krieges beiträgt.

Bisher hat es keinen einzigen Appell eines westlichen Regierungschefs gegeben, der Selenskyi zurückgepfiffen hätte. Russland wartet heute noch auf die Umsetzung des Minsker-Abkommen, das sich die Ukraine weigert, zu unterzeichnen. Deutschland und Frankreich sind neben Russland und der Ukraine Vertragspartner. Auch in Deutschland konnte der ukrainische Botschafter die deutsche politische Klasse beleidigen und vor sich hertreiben. In einem souveränen Staat wäre dieser Agent-Provokateur schon lange des Landes verwiesen worden.

Friedensverhandlungen könnten baldmöglichst beginnen, wenn die USA ihren Zögling, Selenskyi, an die kurze Leine legen würden. Die USA sollten ihre CIA-Agenten aus der Ukraine abziehen und die militärische Ausbildung der ukrainischen Armee einstellen. Wie bereits gesagt; die USA wollen keinen Frieden, deshalb wird sich der Konflikt weiter hinziehen. Es bleibt nur zu hoffen, dass der Westen Russland durch seine Klientelstaaten wie die Baltischen Staaten oder Polen nicht weiter provoziert, damit es nicht zu einem nuklearen Schlagabtausch kommt.

Was Deutschland fehlt, sind mehr „Putin-Versteher“ und weniger Kriegstreiber, von der sich Tausende in allen Parteien und den Medien tummeln.

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