Länderbericht Israel

Der 1,250 Kilogramm schwere Länderbericht Israel wird auf dem Klappentext mit dem lapidaren Satz eingeleitet: „Israel ist die einzige Demokratie im Nahen Osten.“ Dieser Satz stellt das unumstößliche Dogma des Westens dar und wird wie eine tibetanische Gebetsmühle bei jeder sich bietenden Gelegenheit heruntergeleiert. Dieses „demokratische“ Israel gleicht jedoch eher einer Ethnokratie als einer Demokratie westlicher Prägung. Das Land versteht sich als „Villa im Dschungel“ oder als „Vorposten gegen die Barbarei“, umzingelt von „wilden Tieren„, wie dies zuletzt Benjamin Netanyahu so blumig ausgeführt hat.

Alle Beiträge bewegen sich im Rahmen der „zulässigen“ Israelkritik, was in einem von der Bundeszentrale für politische Bildung (BpB) veröffentlichten Buch über Israel nicht überrascht. Die Leser/innen werden in zwölf Kapitel umfassend informiert, wenn auch einseitig. Im Einzelnen werden behandelt: Ideengeschichte des Zionismus, die Rolle der Religion, das politische System und die Vielschichtigkeit der israelischen Gesellschaft, die Armee, die Außenpolitik, der israelisch-palästinensische Konflikt, die nationale Gedächtniskultur, die Beziehungen zu Deutschland u. v. a. m.  Weiterlesen

Did Trump and Netanyahu lay the Two-State Solution to rest?

Die Totengräber der Zwei-Staaten-Lösung?

Die Palästinenser gehören zu den großen Verlierern von Donald J. Trumps Wahlsieg. Trump und Netanyahu haben gemeinsam die „Zweistaatenlösung“, wie es oberflächlich scheint,  unspektakulär in Washington beerdigt. Trump ist es gleichgültig, ob es ein Zwei- oder Ein-Staatenlösung gibt. Wie immer sich die Konfliktparteien „einigen“ sollten, ist es ihm recht. “I’m looking at two-state and one-state, and I like the one that both parties like.“ Netanyahu hat dieser Aussage nicht widersprochen, sondern kicherte nur herzlich. Wie es scheint, nimmt er Trumps Gerede nicht ernst, da es faktenfrei ist. Trump hat gezeigt, dass es ihm gleichgültig ist, was dieser so genannte „deal“ für Ergebnisse produziert, wofür er Netanyahu frei Hand gegeben hat.

Für Benjamin Netanyahu ist Trumps Indifferenz und Ahnungslosigkeit in dieser Sache nicht optimal. 95 Prozent der Israelis fürchten eine Ein-Staatenlösung  wie der Teufel das Weihwasser und lehnen sie kategorisch ab. Wenn Trump Netanyahu signalisiert, dass es ihm gleichgültig sei, wie der „Deal“ ausfällt, zeigt das, dass der „Schwarze Peter“ bei den Konfliktparteien alleine liegt. Erst wenn es einen „deal“ geben sollte, was sehr unwahrscheinlich ist, sollte sich Netanyahu wieder bei Trump melden.  Netanyahu wäre nicht Netanyahu wenn er auch Donald Trump durch seine permanenten Telefonanrufe nerven würde wie weiland Obama.  Weiterlesen

Frank-W. Steinmeier – Die politische Klasse „wählt“ sich einen neuen Schlossherrn!

Warum nicht den Besten zum Bundespräsidenten? H. M. Broder!

Das politische Establishment hat sich in einem politisch abekarteten Spielchen einen neuen Hoffnungsträger gewählt: Frank-Walter steinmeier. Die Wahl zum Bundespräsidenten der BRD hatte schon immer etwas Surreales an sich. Im demokratischen  Sinne ist es keine Wahl, sondern das Polit-Establishment bestätigt in einem inszenierten „formalen“ Wahlakt den Kandidaten, den sie in Hinterzimmern ausgekungelt hat. Außer Steinmeier gab es nur Obskuranten als Gegenkandidaten. Steinmeier wurde in einer Art Polit-Coup seitens Sigmar Gabriels, des damaligen SPD-Vorsitzenden, gegen die stalinistische Langweilerin, Kanzlerin Angela Merkel, durchgeboxt. Von einem demokratischen Auswahlprozess zu sprechen, käme einer Beleidung demokratischer Verfahrensregeln gleich.

Ein CDU-Abgeordneter, Christian  Baldauf, hat sich offen zur Nicht-Wahl von Steinmeier bekannt. In einer von Merkel geführten CDU ein mutiges Unterfangen. Alle CDU-Wahlmänner/innen sollten diesem SPD-Apparatschik die Zustimmung verweigern, damit ein besserer Kandidat ausgekungelt werden könnte. Es wird höchste Zeit, den Bundespräsidenten direkt zu wählen.

Jede Partei kann Polit-Exoten in die Bundesversammlung entsenden. So darf der honorige Joachim Löw wählen. Auch das „Gspusi“ von „Zensurminister“ Heiko Maas, die Schauspielerin Natalie Wörner, ist Wahlfrau. Warum wurde das Ex-Gspusi von Horst Seehofer, Anette Fröhlich, von der CSU nicht als Wahlfrau entsandt? Weitere Exoten u. a. sind Hape Kerkeling, Feridun Zaimoglu, Friede Springer, die Strippenzieherin hinter Merkel, Peter Maffay, Olivia Jones, Volker Pispers, Veronica Ferres oder die beiden Münteferings. Warum hat niemand Henryk M. Broder nominiert, den zionistischen „Hofnarren“? Er hätte Schloss Bellevue die Würde zurückgegeben, die unter seinen Vorgängern verlorengegangen ist.

Zu  kaum einem anderen Zeitpunkt zuvor wurde es so deutlich, dass der Staat zur Beute einer Partei, der SPD, degeneriert ist. Die Machtrochade in der SPD war wie eine Lektion aus dem Lehrbuch des Stalinismus. Erst wurde die Position des Bundespräsidenten gekapert, dann rochierte der SPD-Vorsitzende Siegmar Gabriel auf dessen Stuhl im Außenministerium und der EU-Funktionär und Abzocker Martin Schulz wird SPD-Kanzlerkandidat und verkauft sich als „soziales Gewissen“ der SPD, obwohl er wie kein anderer EU-Funktionäre vor ihm, sich auf Kosten des Steuerzahlers zum Millionäre „hochgearbeitet“ hat. Hoffentlich sorgt die SPD auch für „Steuergerechtigkeit“ unter ihren Millionären wie Martin Schulz, der Land auf, Land ab von Steuergerechtigkeit faselt? Er sollte dafür bei sich und den anderen „Genossen der Bosse“ zuerst sorgen. Die SPD hat in den letzten Jahren dafür gesorgt, dass der Arbeiter und der Mittelstand finanziell bluten mussten wie niemals zuvor.

Diese Wahl des Bundespräsidenten war wieder einmal eine der Krönungsmessen, die die politische Klasse inszeniert hat, um dem Souverän, dem Volk, Demokratie vorzugaukeln. In Zukunft sollte der Bundespräsident direkt vom Volk gewählt werden wie in Österreich und anderen Demokratien auch.

Nachtrag: Könnte es einen besseren Propagandisten für Steinmeier als den Ressortleiter Innenpolitk der „Prantl-Prawda“ aus München geben? Er wäre der perfekte Minister für das neue „Wahrheitsministerium“.

 

Saudi Arabia – an insult to humanity

The US and Saudi Arabia’s Terror War against Yemen

The Saudi regime, aside from the US government, is the main sponsor of terrorism. What the Saudis are doing in Yemen are considered war crimes against humanity under international law. The Obama administration arranged weapon deals that amount to billions of US dollars, especially under the corrupt Secretary of State Hillary Clinton. Not Iran is No. 1 sponsor of terrorism. as President Trump claims and as Netanyahu told him, but Saudi Arabia, which is not for no reason best friend with the Netanyahu regime. Before blaming Trump, Obama has to be blamed because he ordered the killing of thousands of innocent people.

Das saudische Regime, abgesehen von der US-Regierung, ist der Hauptförderer des Terrorismus. Was die Saudis im Jemen tun, gilt nach Völkerrecht als Verbrechen gegen die Menschlichkeit. Die Obama-Regierung arrangierte Waffengeschäfte, die Milliarden von US-Dollar betrugen, vor allem unter der korrupten Außenministerin Hillary Clinton. Nicht Iran ist die Nr. 1 unter den Förderern des Terrorismus, wie Präsident Trump behauptet und wie Netanyahu es ihm gesagt hat, sondern Saudi-Arabien, das nicht ohne Grund der beste Freund des Netanyahu-Regimes ist. Bevor man weiter Trump beschuldigt, muss Obama beschuldigt werden, weil er die Tötung von Tausenden von unschuldigen Menschen angeordnet hat.

Verheimlicht – vertuscht – vergessen. Was 2016 nicht in der Zeitung stand

Gerhard Wisnewski gehört zu einer Handvoll nicht angepasster Journalisten in Deutschland, wofür er vom medialen und politischen Establishment gehörig abgestraft worden ist. Zuletzt hat sich der Verlag Droemer Knaur geweigert, dieses vorliegende druckreife Buch zu veröffentlichen, weil der Autor angeblich „Flüchtlinge verunglimpft“ habe, wofür der Verlag jedoch keinen Beweis vorlegen konnte. Dass die Verweigerung der Veröffentlichung nicht ohne massiven Druck der herrschenden politischen Klasse geschehen sein dürfte, scheint klar. Merkels langer Arm reicht nicht nur in alle Redaktionsstuben der so genannten Qualitätsmedien, sondern auch in die deutscher Verlagshäuser. Welcher ordentliche Geschäftsführer lässt sich schon sichere satte Gewinne entgehen, wenn er dafür nicht anderweitig eine Kompensation erfährt?

Der Autor galt als arriviert, bis er sich mit den Anschlägen des 11. September 2001 eingehender befasste. Seine Fernsehdokumentation über das Ereignis ist journalistisch professionell; sie wurde deshalb auch nur einmal im WDR ausgestrahlt! Auch sein Buch „Operation 9/11“ gehört zu den Besten im deutschsprachigen Raum. Nicht ohne Grund wurde es in mehrere Sprachen übersetzt, was bei deutsch-sprachigen Publikationen nicht alle Tage vorkommt.  Weiterlesen

Jakob Augsteins Hysterie und der moralische Zeigefinger

Immer wenn Jakob Augstein einen Artikel absondert, kann man 50 Prozent davon als ideologischen Ballast über Bord werfen. Bei seinem jüngsten Erguss können es durchaus einmal 90 Prozent sein. Augstein – ein verwöhnter Multimillionär, der sich jede schräge Meinung leisten kann – gestaltet sich die Welt, wie sie ihm gefällt. So verwandle US Präsident Donald Trump die „amerikanische Demokratie in eine Diktatur„. „Totally cracked“, kann man da nur sagen! Dies zeugt entweder von einer Ahnungslosigkeit oder einer ideologischen Einseitigkeit, die die SPON-Berichterstattung über die USA auszeichnet. Sie können es immer noch nicht verwinden, auf die absolute korrupte Hillary Clinton gesetzt zu haben. Jetzt muss der Sieger eben dämonisiert und delegitimiert werden, um weiter auf der Seite der „Guten“ zu stehen.  Weiterlesen

George W. Bush, Barack Obama, and Donald Trump stand before God

US Presidents before the Almighty!

God asks Bush. „What do you believe?“

Bush replied: „I believe in Free Trade, a strong America, and the Nation.“

God is mightily impressed and says, „Sit down to my right!“

 

God is asking Obama. „What do you believe in ?“

Obama: „I believe in Democracy, in helping the Poor, and in World Peace.“

God is impressed and says, „Sit down to my left.“

 

The last turn is on Trump, „What do you believe?“

Trump: „I think you’re sitting on my chair“!

President Trump banned the wrong Muslim States

They should be put on the Muslim-Ban List.

It’s one of US President Donald Trump’s most stupid decisions to put seven Muslim countries on a Muslim-ban list that are the real victims of terrorism inflicted upon them by the U. S., Saudi Arabia, Israel, Qatar, Turkey, and Pakistan. Although the Washingtonian political establishment knows better, Trump has joined the neoconservative, Zionist and liberal interventionist crowd that created the enemy image of Iran, Syria and other states. These political forces are trying to prevent a new approach to the Middle East by the Trump administration. If the Trump administration continues to be so skittish, his government will be crushed between his numerous opponents in the US Congress, Republicans and Democrats alike. The fact that numerous ministers such as Secretary of State Rex Tillerson have still not been confirmed by Congress should be an alarming sign. The majority of Congress wants to put his administration of the same collision course as his predecessor pursued towards Syria and Russia. Trump is already in a give and take-trap. If Trump is listening to these three Iranophobic heads of states in the future, the US is going to end up in a war with Iran, such a confrontation is exactly what Netanyahu has been calling for. These three constitute an unholy alliance of terrorism and should be put as the only ones on Trumps Muslim/Israel-ban list.

Es ist eine der dümmsten Entscheidungen von US-Präsident Donald Trump, sieben muslimische Länder auf eine Muslim-Verbotsliste gesetzt zu haben, welche die eigentlichen Opfer des Terrorismus sind, der von den USA,  Saudi-Arabien, Israel, Katar, der Türkei und Pakistan über diese Länder gebracht worden ist. Obwohl das Washingtoner politische Establishment es besser weiß, trat Trump der neokonservativen, zionistischen und interventionistisch-liberalen Clique bei, die das Feindbild des Iran, Syriens und anderer Staaten konstruiert hat. Diese Kräfte versuchen, einen neuen Politikansatz für den Nahen Osten durch die Trump-Administration zu verhindern. Sollte die Trump-Regierung weiterhin so sprunghaft handeln, wird sie zwischen ihren zahlreichen Gegnern im US-Kongress, Republikaner und Demokraten gleichermaßen, zerrieben werden. Die Tatsache, dass zahlreiche Minister wie US-Außenminister Rex Tillerson noch nicht vom Kongress bestätigt wurden, sollte ein alarmierendes Zeichen sein. Die Mehrheit des US-Kongresses will seine Regierung auf den gleichen Konfrontationskurs bringen, den sein Vorgänger gegenüber Syrien und Russland verfolgt hat. Trump sitzt bereits in einer Geben-und-Nehmen-Falle mit dem US-Kongress. Wenn Trump auf diese drei Iranophoben Regierungschefs in der Zukunft hört, werden die USA in einem Krieg mit dem Iran enden, genau diese Konfrontation hat  Netanyahu immer wieder gefordert. Diese drei Regierungschefs bilden eine unheilige Terror-Allianz und sollten als die einzigen auf Trumps Muslim/Israel-Verbotsliste gesetzt werden.

Psychologische Kriegsführung und Gesellschaftliche Leugnung: Die Legende über 9/11

Jedes denkende Individuum, das sich auch nur oberflächlich mit der Materie der Anschläge vom 11. September 2001 befasst, muss sich von der offiziellen Erzählung für dumm verkauft vorkommen. Schnell stellt man fest, dass an dieser Legende so gut wie nichts zusammenpasst. Die Widersprüche und unzähligen Ungereimtheiten brauchen hier im einzelnen nicht aufgezählt werden, sondern den Lesern sei zu den Vorgängen von 9/11 nur der erste Teil des überaus informativen Buches von Elias Davidsson empfohlen, was jedoch nicht heißen soll, dass die drei anderen Teile weniger spannend und brisant für das Verständnis des so genannten Krieges gegen den Terrorismus sind.

Der Autor ist in der 9/11-Wahrheitsbewegung kein Unbekannter. Sein Buch „Hijacking America’s Mind on 9/11“ gehört zur Pflichtlektüre, was 9/11 anbelangt. Er gehört nicht zu denjenigen, die Israel hinter den Anschlägen vermuten. Elias Davidsson wurde 1941 in Palästina als Sohn deutsch-jüdischen Eltern geboren. Sein Schicksal verschlug ihn im Jahr 1962 nach Island, wo er mehr als 40 Jahren lebte. Seit 2008 lebt er mit seiner Familie in Deutschland. Obwohl Musiker vom Beruf, befasst sich Davidsson publizistisch mit Fragen des Friedens, des Völkerrechts und der Menschenrechte.  Weiterlesen

Is Netanyahu going to hoodwink President Trump, too?

Will Netanyahu hoodwink also Trump as he did with Obama?

If President Trump doesn’t watch out, he is going to be Netanyahu’s chump, says Thomas L. Friedman from the New York Times. Trump’s statements about the abstention of the latest UNSC-vote by the US and his appointments for the ambassadorship to David Friedman or his son-in-law Kushner in the White House are causing serious fears. He seems ideologically so close to Netanyahu as only the right-wing Israel settlers can be, and they are very critical of Netanyahu.

Indeed, Obama, Kerry, not to forget Joe Biden, were Israel’s best friends in Washington, not to speak of AIPAC. Obama was ridiculed time and again by Netanyahu and took it stoically. Just one month before leaving office, he showed this political bully the red-card, and Netanyahu freaked out. Obama should have done it right after he took office eight years ago. The US would have been politically better off and their ruined reputation in the Arab and Muslim world would have improved after they went on a rampage across the Middle East and ravaged several countries.  Weiterlesen