Archiv der Kategorie: Zionismus/Rassismus

Thomas M. Eppinger und das „Gerücht über Israel“

In Anspielung auf Theodor W. Adornos Feststellung, dass der Antisemitismus das Gerücht über Juden sei, behauptet Thomas M. Eppinger, Herausgeber von Mena-Watch, einem prozionistischen „Nahost-Thinktank“ in Wien: „Der neue Antisemitismus ist das Gerücht über Israel.“ Dieser mache Israel zum „Juden unter den Staaten“, wie es der französische Historiker Léon Poliakov formuliert habe. Der sogenannte neue Antisemitismus würde Juden in aller Welt in Geiselhaft nehmen und sie zur Zielscheibe machen. Der Israel-bezogene Antisemitismus würde tagtäglich von Medien und Politik genährt. Soweit die schrägen Thesen Eppingers.

Den Vorwurf des „israelbezogenen Antisemitismus“ erhob Uwe Becker, Stadtkämmerer in Frankfurt, gegenüber Demonstranten in Frankfurt. Aus dieser Demonstration heraus soll der Slogan „Palestine will be free – from the River to the Sea“ gerufen worden sein. Dies wird von den Israellobbyisten gemeinhin als antisemitisch interpretiert. Becker, der auch hessischer Beauftragter für Antisemitismus ist, hat Strafanzeige wegen dieser Parole gestellt. Becker scheint ein „israelbezogener Philosemit“ zu sein. Philosemitismus ist eine Variante des Antisemitismus.

Weder gibt es „israelbezogenen“ noch „neuen Antisemitismus“, beide Slogans sind eine Erfindung der Israellobby, noch stellen sie das Gerücht über Israel dar. Die Juden werden nicht wegen des „neuen Antisemitismus“ in Geiselhaft genommen, sondern die diversen israelischen Regierungen nehmen die Juden weltweit in Geiselhaft, da sie beanspruchen, für alle Juden in der Welt zu sprechen und sie zu repräsentieren.

Weiter bestreiten die Israellobbyisten von Mena-Watch, dass Israel ein Apartheid-Staat sei und es kein Freiluftgefängnis im Gaza-Streifen geschaffen habe. Das israelische Apartheid-Regime ist wesentlich anspruchsvoller als das südafrikanische. Es gibt in Israel über 30 Gesetze und Verordnungen, die die jüdisch-israelische Bevölkerung klar gegenüber der israelischen nicht-jüdischen Bevölkerung bevorzugen. So dürfen in den israelischen Kolonien im besetzten Palästina nur jüdische Israelis leben. Es gibt Straßen in den besetzten Gebieten, die nur von Israelis benutzt werden dürfen, d. h. sie sind ethnisch rein! Das Wohnrecht in 70 Prozent der Kommunen wird von Zulassungskomitees kontrolliert, die „Ungeeignete“ herausfiltern. So finden erhebliche Diskriminierungen im Bildungssystem statt, indem Israel das fünffache an Mitteln für seine jüdischen Bürger ausgibt als für seine nicht-jüdischen. Zahlreiche renommierte Persönlichkeiten, wie zum Beispiel Bischof Desmond Tutu aus Südafrika, haben bei ihren Israelbesuchen erklärt, dass das Land Apartheid betreibe.

Das Freiluftgefängnis im Gaza-Streifen gleicht eher einem Ghetto, das Israel völlig abgeriegelt hat und zu dem es allein den Schlüssel besitzt. In regelmäßigen Abständen werden die Bewohner bombardiert oder durch Scharfschützen traktiert, sollten sie es einmal wagen, mit ihren selbstgebastelten Raketen ins israelische Kernland zu schießen. Zurückgeschlagen wird dann mit den besten Waffen der Welt, made in the U. S. and paid for by the U. S. taxpayer.

Die Behauptung, Antizionismus sei „immer antisemitisch“ verdeutlicht abschließend eine weitere Stoßrichtung des Beitrages. Seit der Entstehung des Zionismus, gab es Widerstand von hunderttausenden von Juden, die den Zionismus als rassistische Ideologie ablehnen. Die Ultra-Orthodoxen Juden von Neturei Karta lehnen nicht nur den Staat Israel völlig ab, sondern auch den Zionismus, weil beide einen Frevel gegenüber Gott darstellten.

Antizionismus hat nichts mit Antisemitismus zu tun, weil es sich bei dieser ideengeschichtlichen Richtung um die rationale Kritik am Zionismus handelt. So haben die überwiegende Zahl der deutschen Rabbiner und des deutsche Judentums zu Beginn des 20. Jahrhunderts den Zionismus völlig abgelehnt und dafür gesorgt, dass der erste Zionistenkongress nicht in München stattfinden konnte. Die Zionisten mussten in Basel tagen.

Mena-Watch ist ein parteiische Website, auf der sich überwiegend Israelfanatiker tummeln. die ihren Tunnelblick pflegen. Namen wie Thomas Eppinger, Alex Feuerherdt, Stefan Frank oder die Gastautoren Matthias Küntzel, Thomas von der Osten-Sacken, Ulrich Sahm, um nur die fanatischsten zu nennen, überbieten sich in ihrer Lobhudelei von Israels rechtswidriger Politik.

Dass Israel „jüdisch und demokratisch“ sei, ist das eigentliche Gerücht über Israel. Solange man an dieses Oxymoron glaubt, solange bleibt der Kampf gegen den zionistischen Rassismus und Kolonialismus halbherzig.

Wie lange will sich die Öffentlichkeit diesen Unsinn noch gefallen lassen?

Im Namen der Thora. Widerstand gegen den Zionismus

Erschienen hier.

Professor Jakov M. Rabins Buch „A Threat from within. A Century of Jewish Opposition to Zionism“ erschien zuerst 2004 auf Französisch und 2006 in englischer Übersetzung, Seitdem ist es in 14 Sprachen übersetzt worden. Merkwürdigerweise aber nicht ins Deutsche. Aufgrund der Angst und der historischen Befangenheit der Deutschen, die Wahrheit über die zionistisch-rassistische Ideologie und Israel zu erfahren, ist dies nicht verwunderlich.

Das Damoklesschwert des Antisemitismus schwebt über jedem in Deutschland, der es wagt, die Politik des Besatzerstaates und dessen rassistische zionistische Ideologie zu kritisieren. Die wichtigste Opposition gegen den Zionismus kam zu Beginn des 20. Jahrhunderts vom Judentum, und dies gilt auch noch heute. Wirklich gläubige Juden halten diesen Staat für eine „Gotteslästerung“. Er erste Zionismus-Kongress 1897 musste von München nach Basel umziehen, weil es erheblichen Widerstand von Seiten der Rabbiner gab.

Dies ist ein außergewöhnlichste Buch und überaus wichtiges Buch. Das Unterfangen des Autors ist überaus mutig, weil er den Zionismus und dessen Ideologie frontal angreift und zeigt, welches die größte Gefahr für den Fortbestand des jüdischen Nationalismus‘ darstellt, nämlich das wirkliche Judentum. Die Ausführungen zeigen, dass Zionismus wenig bis gar nichts mit Judentum zu tun hat. Das Judentum steht für ein völlig anderes Wertesystem als der Zionismus. Die Quellen, die der Autor zitiert, zeigen, dass die zionistische Ideologie in absoluter Opposition zum Judentum steht, und dass sie dessen Lehre für politische Ziele missbraucht. Zionismus ist eine Häresie des Judentums.

Yakov M. Rabkin, Professor emeritus,lehrte Geschichtswissenschaft an der University von Montreal. Seine Spezialgebiete sind Wissenschaftsgeschichte und jüdische Zeitgeschichte. Der Autor führt die Leserinnen und Leser in die jüdische und anti-zionistischen Gedankenwelt des Judentums ein, für die der Zionismus die Antithese zum Judentum darstellt und folglich für orthodoxe Juden als Frevel gegenüber Gott gilt. Die orthodoxen Rabbiner stellten keine „Extremisten“ dar, sondern deren Argumente seien nach wie vor gültig und „erweisen sich für die zionistische Führungsriege nach wie vor als störend.“ Der Zionismus und der Staat Israel „haben das größte Schisma in der jüdischen Geschichte verursacht“. Für die Orthodoxie sei die Gründung Israels die „größte Sünde“. Für sie repräsentiere der „Zionismus eine Negation der jüdischen Tradition“. Der gemeinsame Nenner der religiösen Opposition gegen den Zionismus bilde die Thora. Die damaligen Rabbiner würden heute von den unsäglichen Antisemitismus-Beauftragten und dem Zentralrat der Juden als „Antisemiten“ gebrandmarkt und aus der Gesellschaft ausgeschlossen.

Der Autor bezieht sich ausführlich auf rabbinisches Gedankengut. Fromme Juden glauben, sie hätten eine Verpflichtung, den Zionismus öffentlich zu kritisieren, und dies aus zwei Gründen: Erstens, um die Entweihung des Namens Gottes zu verhindern, und zweitens, um das menschliche Leben zu bewahren. Mit dieser Art der Kritik hofften sie, die Juden vor der Empörung zu schützen, die der Staat Israel durch seine Politik in der Welt hervorgerufen habe. Zahlreiche Umfragen, wie z. B. die der Europäischen Union oder der BBC, haben Israel „als die größte Gefahr für den Frieden“ ermittelt.

In sieben Kapiteln legt der Autor dar, warum religiöse jüdische Opposition gegen den Zionismus für den Bestand Israel gefährlicher ist als alle palästinensische Feindseligkeiten. Im Kapitel „Grundlagen“ zeigt Rabkin, dass es selbst nach der Zerstörung des zweiten Tempels immer jüdisches Leben in Palästina gegeben habe. Es gab ein friedliches Zusammenleben zwischen Juden, Christen und Muslimen im „alten Jishuv“ bis zu dem Zeitpunkt, als die Zionisten in Palästina ankamen. Ihr „neuer Yishuv“ und der Staat Israel war das Ergebnis der negativen Erfahrungen, denen sich Juden im zaristischen Russland ausgesetzt sahen, schreibt der Autor.

Die Zionisten hatten eine andere Vorstellung des Jüdischen. Sie transformierten die Sehnsucht nach dem Messias in ein politisches Programm, das einen Bruch mit der Tradition bedeutete. Als eine Gruppe definierten sich die Juden durch ihre Bindung an die Thora; diese normative Bindung zur Thora bleibe der alles bestimmende Faktor, schreibt Rabkin. Diese Hingabe verpflichte zur Einhaltung der Gebote. Den großen jüdischen Philosophen Yeshayahu Leibowitz zitierend: „Unsere Nation existiert nur in der Thora.“ Der „neue Hebräer“ vertraue nicht auf Gott (bitahon), sondern nur in „militärische Sicherheit“, das bis heute das dominante Konzept in Israel sei.

In einem weiteren Kapitel weist der Autor auf die tiefe kulturelle Kluft zwischen der zionistischen Konzeption vom „Land Israel“ (Eretz Israel) und der jüdischen Vorstellung darüber hin. Von Beginn an haben die Zionisten die „Liebe zum Land“ betont. Für sie sei diese Liebe „besitzergreifend“. Es werde kein anderer Anspruchsberechtigter toleriert. „Das Land kann nicht die Heimat eines anderen Volkes sein, selbst wenn es das Land lange bewohnt hat.“ Dies stehe im völligen Gegensatz zur jüdischen Sichtweise, nach der die Ansiedlung im „Land Israel“ durch „die universelle Wirkung guter Taten und nicht durch militärische Gewalt und Diplomatie erreicht wird. Es folgen die Ankunft des Messias, im Gegensatz zur biblischen Eroberung Joshuas, die gewaltsam erfolgt ist.“

Nach Ansicht des Autors könne die jüdische Tradition der letzten zwei Jahrtausende nur als „pazifistisch“ beschrieben werden. Die Zerstörung des Tempels und das darauf folgende Exil werden nach traditioneller Sichtweise als Strafen für Verfehlungen von Juden interpretiert. Dies galt bis ins 20 Jahrhundert hinein, bis der Zionismus „militärisches Heldentum“ als verehrungswürdig ansah. Die ersten, die Widerstand dagegen und gegen die Kolonisierung Palästinas leisteten, seien die Rabbiner des „alten Yishuv“ gewesen. Für sie stellten die jüdischen Siedler die eigentliche Gefahr dar.

Das Buch macht deutlich, dass der Zionismus nie monolithisch gewesen ist, was die komplexe anti-zionistische Opposition widerspiegelt. Trotz zahlloser Verleumdungen hat die jüdische Opposition gegen den Zionismus eine bemerkenswerte Beharrlichkeit an den Tag gelegt. Es scheint als werde dieser Widerstand solange anhalten, wie das zionistische Unternehmen im „Heiligen Land“ andauert. Alle Religiösen bestehen auf dem Primat der Thora und treten für Frieden und für einen gerechten Ausgleich mit den Palästinensern ein. Im Zionismus dagegen werden diese Ideen durch Militarismus und Eroberung ersetzt. Israel ist ein bis an die Zähne mit Atomraketen gerüstet Sparta, und die Welt schaut weg.

Dieses außergewöhnliche Buch ist ein Aufschrei für universelle Gerechtigkeit und ein Muss für jeden am Judentum und den verheerenden Auswirkungen des Zionismus für Palästina Interessierten. Insbesondere sei es den Antisemitismus-Beauftragten empfohlen, die vom Judentum nur so viel verstehen, wie ihnen von der jüdisch-zionistischen Lobby erzählt worden ist. Ob die hörigen Mainstream Medien den Mut haben, das Buch zu besprechen oder lieber totschweigen, wird sich zeigen. Ich vermute, letzteres wird geschehen.

Yakov M. Rabkin schreibt in seinem Vorwort zur deutschen Übersetzung: „Dieses Buch soll den deutschen Lesern helfen zu verstehen, warum viele Juden, zu bestimmten Zeiten sogar die meisten, den Zionismus als etwas der jüdischen Kultur und Religion Fremdes ablehnten. Es stellt den Unterschied zwischen Juden und Israelis, zwischen Judentum und Zionismus heraus. So werden sie sich im Nachdenken über Themen, für die sich viele Deutsche mit Recht interessieren, mehr Klarheit verschaffen.“

Rabkins Buch ist eine Perle in einem Meer von Nahostbüchern. Es ist überaus als lesenswert.

Hier meine Besprechung auf Englisch in 2007.

„Judeo-Nazi“ is unmolested in Berlin.

Copyright: Abraham Melzer.

After a rally in front of the Reichstag in Berlin, the Jewish author and editor-in-chief of the magazine „The Semite,“ Abraham Melzer, went to a restaurant close to Brandenburg Gate. All of a sudden, an incarnate „Judeo-Nazi“ (Yeshayahu Leibowitz) stood before him. A member of the racist Jewish Defense League, Rabbi Meir Kahane founded in 1968 in New York City. In 1971, Kahane emigrated to Israel, where he founded the racist party, Kach. In 1990, Kahane got killed in Manhattan.

With friends like him, the Jews don’t have to fear Anti-Semitism. In Germany, there are many so-called „Appointees for Anti-Semitism,“ whose job is to detect „Anti-Semitism“ in German society. But in reality, the modern form of „Berater für Judenfragen=Judenreferent“ is hunting and slandering people who criticize the brutal occupation and oppression of Palestinians by Israel. Instead of taking care of this kind of Judeo-Fascism, the top one of the „Appointees for Anti-Semitism,“ Felix Klein and his cohorts of informers, are blaming mainly Muslim refugees of „Anti-Semitism.“  These „Anti-Semitism“ hunters are the real producer of Anti-Semitism (Antisemitenmacher).

Some of these „Appointees for Anti-Semitism“ promote Anti-Semitism in Germany by denying Jews to deliver lectures in public rooms, which happened several times to Abraham Melzer. He had to take his case to the courts to win his case. One of the most obnoxious „Appointees for Anti-Semitism“ is the mayor of Frankfort, Uwe Becker, a wannabe Jew, who sometimes shows off with a kippah.

Donald Trump’s „Deal of the Century“ is the „Joke of the Century“

Mahmoud Abbas darf das Trump-Netanyahu-Diktat niemals akzeptieren!

Nachdem sich die Palästinenser bereits mit den Oslo-Abkommen an der Nase haben herumführen lassen und in die Falle Israels getappt sind, soll ihnen jetzt mit dem sogenannten Jahrhundert-Abkommen der Todesstoß versetzt werden. Dieses Abkommen bedarf keiner Interpretation, die sich für die Palästinenser „positiv“ auswirken könnte. Jeder Satz ist vergiftet.

Diesem US-amerikanisch-zionistischem Diktat kann nur mit einem koordinierten Widerstand aller Palästinenser begegnet werden. Die Profiteure der Oslo-Verträge, Mahmoud Abbas und seine korrupte Clique, müssen abtreten, die sogenannte Palästinensische Autorität muss  aufgelöst und Israel die alleinige Verantwortung für die Besatzung Palästinas wieder zurückübertragen werden.

Die Oslo-Verträge waren nichts anderes als eine in eine pseudo-legale Rhetorik gekleidete Scheinselbständigkeit, die als Alibi für den Westen gedient hat, um Israels fortdauerende Besatzung und den illegalen Landraub zu bemänteln. Sollten jetzt weitere vier Jahre Verhandlungen zwischen Israel und den Palästinensern stattfinden, wird es nach dieser Zeit kein Palästina mehr geben. Es werden Ghettos entstehen, in denen die Palästinenser wie Gefangene gehalten werden, wie es seit Jahren bereits im Gaza-Streifen geschieht.

Dieses „Jahrhundertabkommen“ dient ausschließlich Israel und ist gegen den Iran gerichtet. Die Palästinenser sollen in den Kampf gegen Iran, der zu Unrecht des Terrors verdächtigt wird, eingespannt werden. Israel will den Iran durch die USA zerstören lassen, um freie Bahn für die hegemoniale Kontrolle von Zentralasien bis nach Marokko zu erhalten. Deshalb ist es unabdinglich, dass die „Achse des Widerstandes“ gegen den US-Imperialismus und die zionistische Hegemonie gestärkt wird und die USA aus Irak und Afghanistan vertrieben wird.

Mit diesem Abkommen wird es den Palästinensern noch schlechter gehen als bisher schon. Unter dem Oslo-Abkommen sollte der Gaza-Streifen zum „Singapur des Nahen Ostens“ werden. Da Israel die absolute Kontrolle über das Gebiet behielt, wurde es zum größten Ghetto des Nahen Ostens und zu einem Freiluftgefängnis par excellence.

Der jetzt vorgesehene sogenannte Palästinensische Staat wird noch nicht einmal ein Bantustan à la Südafrika sein, sondern wird eher einem Elendsviertel eines Großstadt-Ghettos gleichen. In diesen Ghettos, die man mit Mauern umfrieden wird, können die Palästinenser ihre eigene Müllabfuhr oder den Kauf des Toilettenpapiers selber regeln. Wenn sie dagegen aufbegehren, werden sie von den „Israeli Terrorist Forces“ (ITF) bombardiert oder erschossen, wie es im Gaza-Streifen Tag ein, Tag aus geschieht.

Dieser Witz oder Farce des Jahrhunderts wurde in Jerusalem gebraut, und zwar zwischen Benjamin Netanyahu und seiner rechtsextremistischen Regierung und den US-amerikanischen extremistischen Zionisten wie Jared Kushner, David Friedman und Jason Greenblatt und den evangelikalen Pseudochristen Mike Pence und Mike Pompeo. Dass an diesem Diktat kein palästinensischer Vertreter eingeladen war, sollte niemanden überraschen.

Die Rolle, welche die arabischen Staaten, insbesondere der Golf Kooperationsrat, Saudi-Arabien, Ägypten und Jordanien gespielt haben, ist mehr als verachtenswert. Sie sind den Palästinensern in den Rücken gefallen und pflegen schon seit Jahren verdeckte Beziehungen zu Israel. Weder ihren Worten noch ihren Taten ist zu trauen.

Die Palästinenser sollten ihre Hoffnungen nicht auf die Europäische Union setzen, nicht zu sprechen von Deutschland, das als Interessenvertreter Israels in der EU gilt. Außer nutzloser Rhetorik hat dieses undemokratische und politisch-impotente Bündnis nichts Konkretes zu bieten. Die Zeit seit der Unterzeichnung des Oslo-Abkommens liefert dafür das beste Beispiel.

Wer dieser Farce auch nur etwas Positives abgewinnen will, betreibt das Spiel des US-Imperialismus und des zionistischen Hegemonie-Strebens. Die Antwort auf diese Diktat kann nur Widerstand in jeglicher Form sein. Die Schurkenstaaten, Israel, die USA und Saudi-Arabien dürfen nicht die Oberhand gewinnen und die Geschicke des Nahen und Mittleren Ostens in Zukunft bestimmen, weil sie die wirklichen Terroristen sind.   

Übrigens, ihre Berufsoptimisten oder „Friedensfreude“, denkt an „Oslo“. Trumps Deal ist tausendfach schlechter!

Und hier das ganze Dokument der Unterwerfung.

The Shitlist of „Anti-Semites“ according to Simon Wiesenthal Center

Jeremy Corbyn slandered by Zionists over three years for defending Palestinian rights.

Year after year, the right-wing Simon Wiesenthal Center in Los Angeles publishes its shitlist of the ten worst Anti-Semetic incidents around the world. To no one’s surprise, Jeremy Corbyn’s Labor Party came in first. On closer inspection, the list turns out to be an instrument of smear and Zionist propaganda against dissidents who don’t buy into the Zionist and the Israeli-Jewish narrative of Israeli government’s treatment of the Palestinian people or Zionist pro-Israeli activities in other countries for the benefit of Israel.

For the last three years, Jeremy Corbyn was slandered by the British press and the Zionist Israel lobby in the UK. At the forefront of this smear campaign, Stephen Pollard, editor of the Jewish Chronicle and contributor for a bunch of other papers, and Jonathan Freeland, a so-called liberal, writing for the supposedly liberal The Guardian, which plays a leading role in a whispering campaign against Corbyn and the Labor Party. The Zionist lobby also organized an inner-Party smear campaign.

It should surprise no one that the Simon Wiesenthal Center joins the fray making Corbyn the frontrunner of its infamous shitlist. Worldwide, the Zionist lobby is very well interconnected. Even the highest Jewish authority, Chief Rabbi Ephraim Mirvis, accused the Labor Party of „anti-Jewish racism.“ Among other things, the anti-Corbyn campaign bore fruit. Under his leadership, his party suffered a crushing defeat in last week’s election.

Anti-Semitism is a form of racism against Jews. Corbyn has been fighting racism his entire political life. To accuse him of „Anti-Semitism“ is utter nonsense. Corbyn is a man of honor who sticks to his guns, unlike most of his political contenders. Political scientist Norman G. Finkelstein called the „Corbyn-Mania“ rightly the „chimera of British Anti-Semitism.“

That the State of Israel is deeply involved in the smear campaign against recalcitrant politicians was demonstrated by the documentary of Al Jazeera. In next to no time, the Zionist lobby accused Al Jazeera of „Anti-Semitism.“ The Israel lobby uses „Anti-Semitism“ like a „weapon of mass destruction“ against any critic of Zionist or Jewish power in the U. K, the U. S., or elsewhere. Ofcom, the British Office of Communication, cleared Al Jazeera of this ridiculous accusation.

To a lesser extent, the same holds for the two Freshmen Congresswomen Rashida Tlaib, the first one of Palestinian descent, and Ilhan Omar, born in Somalia and immigrated in 1995 to the U. S., who finished up in fifth place. Both Congresswomen uttered the only truism about the Zionist influence on the U. S. Congress and the American public in general. Tlaib criticized colleagues who voted for the anti-BDS resolution in Congress. Omar had to endure a shitstorm saying, „It’s all about the Benjamins baby,“ hinting at „Jewish money.“ Like Palestine, the U. S. Congress is „Israeli occupied territory.“ (Pat Buchanan).

The German ambassador to the United Nations, Christoph Heusgen, finished up seven places. The Simon Wiesenthal Center accuses Heusgen of casting 25 „anti-Israeli votes“ in the UN. The German representative just voted according to international law, which the Israeli government violates regularly. His other „anti-Semitic“ political sin was to compare Israeli bulldozers to Hamas rockets. „We believe that international law is the best way to protect civilians and allow them to live in peace and security and without fear of Israeli bulldozers or ‘Hamas rockets.’”

Israeli bulldozers are a deadlier weapon than the self-made rockets of Hamas. Why didn’t the Simon Wiesenthal Center talk about the killing of Rachel Corrie, who was twice overrun by the giant caterpillar bulldozer? Why didn’t they mention the murder of thousands of Palestinians through the Israeli war machine with U. S.-made weapons?

The German tabloid BILD accused Heusgen of „pure malice“ against Israel, although Heusgen does only execute instructions of the German Foreign Ministry. In its smear article against Heusgen, BILD quoted Chancellor Merkel’s infamous speech in 2008 at the Israeli Knesset saying, “The security of Israel is never negotiable for me as German Chancellor.” It seems that Heusgen never got the memo, writes the tabloid.

BILD belongs to the Axel Springer group, which allows only pro-Israeli and pro-American coverage. Their so-called journalists have to agree to five „Essentials“: 1. We stand for freedom, the rule of law, democracy, and a United Europe. 2. We support the Jewish people and the right of Israel to exist. 3. We show our solidarity in the liberal community of values with the United States of America. 4. We are committed to a free and social market economy. 5. We reject political and religious extremism.

Looking at the remaining „anti-Semitic“ incidents, all are out of proportion with reality. However harmful they may be, they are single cases and can’t be generalized. Well, next year, the public will be faced with another shitlist of so-called anti-Semites. To appeal to the reason of the functionaries of the Simon Wiesenthal Center seems futile.

First published here and here.


UNO-Botschafter Christoph Heusgen landet auf obskurer Antisemitismus-Liste

Simon-Wiesenthal-Zentrums öffentliche politische Hinrichtung des deutschen UNO-Botschafters Christoph Heusgen.

Das rechtszionistische Simon-Wiesenthal-Zentrum in Los Angeles hat alljährlich seine schwarze Liste der zehn „gefährlichsten Antisemiten“ veröffentlicht. Der prominenteste „antisemitische“ Kandidat 2019 ist die britische Arbeitspartei mit ihrem Vorsitzenden Jeremy Corbyn, der gerade eine krachende Niederlage bei den britischen Unterhauswahlen eingefahren hat. Die jahrelange koordinierte Hetzjagd und die Verleumdungen gegen Corbyn durch die rechtsextreme zionistische Israellobby nicht nur in Großbritannien sondern weltweit haben Früchte getragen.

Auch ein Deutscher kann sich mit dem verleumderischen „Titel“ schmücken: Christoph Heusgen, deutscher UNO-Botschafter, landet auf Platz sieben. Heusgens „Verbrechen“: Er hat sich für die Einhaltung der Menschenrechte der palästinensischen und israelischen Zivilbevölkerung ausgesprochen.  „Wir glauben, dass das Völkerrecht der beste Weg ist, um Zivilisten zu beschützen und es ihnen zu ermöglichen, in Frieden und Sicherheit zu leben und keine Angst vor israelischen Bulldozern oder Raketen der Hamas zu haben.“

So lächerlich diese Begründung auch für das Simon-Wiesenthal-Zentrums gewesen sein mag, bedurften sie als eine weitere „Begründung“ die der BILD-Zeitung. „Kanzlerin Angela Merkel hat bekanntermaßen in einer Rede 2008 vor der israelischen Knesset erklärt: ‚Die Sicherheit von Israel ist für mich als deutsche Kanzlerin niemals verhandelbar.‘ Es scheint, dass Heusgen diese Memo nie erhalten hat.“ Der deutschen politischen Klasse sollte es zu denken geben, dass ein deutscher Spitzendiplomat des „Antisemitismus“ geziehen wird, der sich für Menschenrechte von israelischen und palästinensischen Zivilisten einsetzt!

Bisher wurde die Verleumdung Heusgens nur von der Springer-Presse, die aufgrund sogenannter Unternehmensgrundsätze nicht unvoreingenommen über Israel berichten kann,  aufgenommen. Sollten die anderen gefügigen Regierungsmedien auf diesen Zug ausspringen, wird Heusgen als UNO-Botschafter nicht zu halten sein. Ob Kanzlerin Angela Merkel oder Außenminister Heiko Maas dann noch hinter Heusgen stehen werden, darf wegen deren Israel-Hörigkeit bezweifelt werden. Da Heusgen 64 Jahre alt ist, könnte die Bundesregierung abwarten, bis Heusgen die Pensionsgrenze von 65 Jahren erreicht hat und ihn dann routinemäßig ersetzen, um den Eindruck zu vermeiden, man würde auf zionistische Hetzkampagnen willfährig reagieren.

An dieser Hetzkampagne waren wie immer die üblichen Verdächtigen beteiligt. So der journalistische Verleumder Andersdenkender vom Dienst, Benjamin Weinthal, von der rechtsextremen israelischen Tageszeitung „Jerusalem Post“. Sein Geschäftsmodell ist es seit Jahren, jeden Kritiker des rassistischen israelischen Regimes zu verleumden und zu denunzieren. Seine Methode ist so einfach wie effektiv: Er ruft seine zionistischen Freunde von der Israellobby an, die ihm dann die bestellten Kommentare liefern, um seinen Hetzartikel zu veröffentlichen.

Die Israellobby schlägt mit Heusgen den Sack, meint aber den Esel, d. h., die Merkel-Regierung. Sie soll ihre völkerrechtlich-konforme Position im Palästina-Israel-Konflikt und ihre noch standhafte Haltung im so genannten Atomstreit mit dem Iran aufzugeben. Die Israellobby will die deutsche Position in Sachen „Atom-Abkommen“ mit Iran sturmreif schießen, sodass die Merkel-Regierung auf die völkerrechtswidrige Position der USA einschwenken. Beide, Israel und die USA, planen nämlich einen Angriff auf Iran. Benjamin Netanyahu hat in Sachen Iran seit den 1990er Jahren eine unrühmliche Berühmtheit als Kriegstreiber erlangt.

Wie naiv und eingeschüchtert die deutsche politische Klasse ist, zeigt die Tatsache, dass sie auf jeden „antisemitischen“ Zug, der von der Israellobby aufs Gleis gesetzt wird, bedenkenlos aufspringt. Das Simon-Wiesenthal-Zentrum hat den guten Namen von Simon Wiesenthal für seine niederen politischen Beweggründe 1997 gekapert, um Andersdenkende in Sachen israelische Besatzung Palästinas zu diskreditieren und letztendlich mundtot zu machen. Ob die deutsche politische Klasse aus der Verleumdung Jakob Augsteins durch das Zentrum im Jahr 2012 etwas gelernt hat, wird sich daran zeigen, ob sie die Verleumdung von Botschafter Heusgen zurückweist oder vor der rechtsextremistischen Israellobby einknickt.   


Caritasverband München gibt Druck von Charlotte Knobloch statt

Wäre Sie nicht die Idealebesetzung für „Juden in der AfD“?

Man glaubt es kaum: Auch der Geschäftsführer des Caritas-Verbandes, Harald Peter Bachmeier, gibt dem Druck der Präsidentin der Israelitischen Kultusgemeinde München und Oberbayern, der ewigen und berühmt-berüchtigten Vorsitzenden (seit 1985) Charlotte Knobloch, nach und kündigt die bereits vertraglich zugesagten Räumlichkeiten für einen Vortrag der Jüdisch-Palästinensischen Dialoggruppe (JPDG) für den 23. September 2019. Knobloch kann auf eine Reihe von Interventionen verweisen, um Vorträge von Andersdenken über die wirklichen Zustände in Israel in München zu verhindern.

Die bayerische Landeshauptstadt hatte historisch immer schon ein Geschmäckle. Galt sie doch als „Hauptstadt der Bewegung“, einer für Deutschland katastrophalen und unsägliche Bewegung. Die Stadt und das Land haben den „allmächtigen“ Vorsitzenden der CSU mit Zivilcourage ertragen. Seit 2017 ist der Münchner Stadtrat jedoch dem Druck der Jüdisch-Zionistischen Israellobby unter Führung von Knobloch erlegen und hat die zivilgesellschaftliche Protestgruppe BDS (Boycott, Divestment und Sanctions) als „antisemitisch“ eingestuft. Die BDS-Bewegung hat natürlich nichts mit „Antisemitismus“ zu tun, sondern strebt auf friedlichem Wege ein Ende der seit über 50 Jahren andauernden brutalen israelischen Besatzung Palästinas an. Dazu bedient sie sich einer Protestmethode, die auch das südafrikanische weiße Rassistenregime mit zu Fall gebracht hat.

In zahlreichen deutschen Städten wurden auf Druck der jüdisch-zionistischen Israellobby Beschlüsse gefasst, die das Recht auf Meinungsfreiheit nach Artikel 5 Grundgesetz (GG) zugunsten Israels außer Kraft setzen. Die Israelhörigsten Städte sind München, Berlin, Düsseldorf, Bonn und Frankfurt, um nur einige zu nennen. Auch der Deutsche Bundestag beschloss in einer Resolution Mitte Mai, dass BDS „antisemitisch“ sei. Auch die Mitglieder des Bundestages wurden von der jüdisch-zionistischen Israellobby massiv unter Druck gesetzt. Der Spiegel-Artikel berichtet jedoch nur über zwei Minivereine aus eine großen Anzahl von Israel-Lobbyvereinen, die alle wichtiger sind als die beiden genannten. 

Neben diesen antidemokratischen Repressionsmaßnahmen hat sich die politische Klasse in Deutschland auf eine berühmt-berüchtigte Institution zurückgegriffen. Sie erfand den „Antisemitismus-Beauftragten“, sprich eine Art aufgehübschter „Judenreferent“, der den jüdisch-zionistischen Mitbürger eine Sonderprotektion angedeihen lassen soll. Zu den besonders fanatischen zählt der CDU-Bürgermeister und Stadtkämmerer der Stadt Frankfurt, Uwe Becker. Er steht völlig unter dem Pantoffel der Israellobby. Ein weiteres Irrlicht in der Reihe dieser „Judenreferenten“ stellt Michael Blume dar, der in Baden-Württemberg über die Sonderbehandlung von jüdischen Mitbürgern wacht. Die Frage stellt sich, wann man jedem Verein in Deutschland einen Beauftragten für Antisemitismus zur Seite stellt? Am besten geeignet dafür wären die zahlreichen Flüchtlinge aus Syrien oder dem Irak, da es sich bei ihnen um tatsächliche Semiten handelt, die genau wissen was „Antisemitismus“ bedeutet.

Und nun zurück zum denunziatorischen und heuchlerischen Schreiben von Knobloch. Scheinheilig fragt sie, dass die Zusage der Caritas im besten Falle als „gefährliche Achtlosigkeit“ zu verstehen sei. Und weiter in einer verlogenen Art: So habe sie die Caritas als „verlässlichen Partner  im Kampf gegen Antisemitismus“ erlebt und bitte „nachdrücklich und eindringlich darum“, die Raumzusage „zu überdenken“. Dieses Denunziation war für Bachmeier Befehl, den er umgehend ausführte. Selbstredend äußerte sich die Sprecherin des Verbandes dahingehend, Knobloch mitzuteilen, dass „Antisemitismus“ in der Gesellschaft keinen Platz habe! Ähnlich wie Bachmeier verhalten sich viele andere. Sie fallen sofort um, wenn ein jüdisch-zionistischer Funktionär ein Verleumdungskampagne organisiert: Grundgesetz hin oder her, die Israellobby hat Vorrang.

Der Zivilgesellschaft bleibt keine andere Wahl als gegen die Einschränkung ihrer Meinungsfreiheit durch staatliche Organe vor die Gerichte zu ziehen, wie zuletzt durch den Deutsch-Palästinensischen Frauenverein geschehen, der vom Bonner Stadtrat vom Bonner Kultur- und Begegnungsfest wegen der Unterstützung von BDS ausgeschlossen worden ist. Die Stadt Bonn bekam dafür eine schallende Ohrfeige vom Verwaltungsgericht.

Es erscheint völlig unverständlich, dass sich freigewählte Stadt- und Landesparlamente sowie der Deutsche Bundestag von einer radikalen jüdisch-zionistischen Minderheit zu antidemokratischen Beschlüssen drängen lassen, um eine offene Diskussion über die brutalen Unterdrückungsmethoden eines rassistischen Staates zu verhindern. Die größte Bedrohung der Meinungsfreiheit in Deutschland droht heute von den unzähligen jüdisch-zionistischen Lobbygruppen.

Alan Dershowitz is turning 81

Jewish Voice for Peace wishes Happy Birthday!

One of the fiercest defenders of the Israeli Zionist regime is Alan Dershowitz, a law professor, and Israeli Firster. As a defense lawyer, he defended sex traffickers and other prominent but shady characters.  He is close to Benjamin Netanyahu and Donald Trump. Recently, Dershowitz‘ name appeared in connection with Jeffrey Epstein, who was suicided in a New York prison.

In his infamous book „The Case for Israel,“ he defends everything the Zionist occupation regime does with a kind of right or wrong mentality. Dershowitz ignores not only all the fact but also all human rights report by international and Israeli organizations. The book is a complete fabrication. And he blames Palestinians for having inflicted their suffering. Parts of his political career rests upon slandering Palestinians and groups such as Jewish Voice for Peace, which work for a just peace in Israel and Palestine. The German Zionist journalist Henryk M. Broder preface the German version of the pamphlet by writing, among other things, „… and it’s more fun to be the culprit than the victim.“  

US scholar Norman G. Finkelstein accused Dershowitz of plagiarism.  Some mistakes in Joan Peters book „From time immemorial.“ seemed identical in both books.  By the time of publication, Peters book was highly acclaimed by the Zionist lobby until the fabrications got busted. Perhaps that is why the content of Dershowitz‘ book has so little to do with historical truth. 

One can assume that Dershowitz is behind almost all adverse decisions by the Trump administration against the Palestinian people.  Such as the move of the American Embassy to Jerusalem, Jared Kushner’s failed so-called Peace Plan, Trump’s Golan Heights declaration and his contempt for BDS-movement, which fights against Israeli occupation by Boycott, Divestment, and Sanctions.

Whether Dershowitz will celebrate a Happy Birthday on 1 September will be up to him and the mails from members of Jewish Voice for Peace.

Jake Tapper – a Zionist Propagandist at CNN

Jake Tapper.

CNN’s Jake Tapper is not only one of the fiercest anti-Trumpster but also an ardent supporter of the Zionist regime in Israel. To blame President Donald Trump for his wild rhetoric against immigrants from Central and South America as „invaders“ is one thing. To link the mass murderer of El Paso to the Palestinians is the last straw.

The rampant racism and the murderous weirdoes in the US have nothing to do with the Palestinians. The Palestinian People are themselves victims of Zionist racism and Apartheid in Israel. Tapper’s behavior stands in toto for the bias of almost the whole US mainstream media.

Wasn’t CNN commentator Marc Lamont Hill fired by CNN boss Jeff Zucker, a Zionist himself, for talking about Israel occupation and colonization before the United nations? What about Tapper, Mr. Zucker?

Tapper does the same what Benjamin Netanyahu and many Israeli politicians have been doing since the establishment of the Zionist State of Israel. They are demonizing Palestinians and Arabs in general. Tapper is not a whit better. With his bigotry and Islamophobia, he keeps step with Trump and Netanyahu. Tapper’s criticism was the height of unethical journalism.

Tapper makes the fake news network (FNN) proud by faking objectivity. „You hear conservatives talk all the time—rightly, in my view—about the tone set by, well, the Arab world. The Palestinians and the way they talk about Israelis, justifying – in the same way, you’re doing, no direct link between what the leader says and the violence to some poor Israeli girl in a pizzeria – but the idea you’re validating this hatred. You can’t compare the ideology of Hamas with anything else, but at the same time, either tone matters or it doesn’t.“

The Jewish Voice for Peace lists three more missteps of Tapper:

„In the wake of Trump’s twitter attacks on “The Squad,” Tapper interviewed extreme white supremacist Richard Spencer – a man who wants “peaceful ethnic cleansing” and invokes Nazi slogans – giving him an enormous public platform to broadcast his hateful views.

After a near-unanimous U.N. vote condemning Trump’s decision to move the U.S. embassy from Tel Aviv to Jerusalem, Tapper devoted a segment to repeating Trump’s talking points and attacking the outcome of the vote.

On the morning of the Supreme Court’s historic pro-Muslim Ban ruling in Trump v. Hawaii, Tapper pushed right-wing talking points by pressing Muslim Attorney General Keith Ellison on past statements about Louis Farrakhan – instead of focusing on the Ban.“

 Perhaps Tapper should acknowledge that in the last ten years the Israeli occupation regime killed 3500 Palestinians, whereas during the same period „only“ 127 Israelis were killed. I save the trouble to tell the outrageous crimes, human rights, and international law violations of the Zionist regime. Perhaps Tapper should visit the Gaza ghetto to get a clue of the brutality of the Zionist occupation.

Miko Peled who published the book „The General’s Son“ said in a speech on October 1, 2012, in Seattle about the Israeli Defense Forces (IDF): „The Israeli army is the best trained, best equipped, best fed terrorist organization in the world.”

As it seems, Tapper disguises his racism and subjectivity behind a pseudo-liberal facade that is common for the so-called American liberal journalism.

First published here.

Israels Willige Vollstrecker in Deutschland

Die Israellobby bedroht die Meinungsfreiheit.

In regelmäßigen Abständen wird eine antisemitische „Sau“ durch die Straßen der Republik getrieben. Dieses Mal ist der „Schweinhirt“ wieder einmal das Nachrichtenmagazin Der SPIEGEL. Seine Redakteure haben mit dem Beitrag „Gezielte Kampagne“ in ein Wespennest gestochen, und zwar in die Machenschaften zweier Israellobby-Organisationen, die sich für eine Änderung der deutsch@en Nahostpolitik im Sinne der rechtsnationalistischen Netanyahu-Regierung stark machen.

Konkret ging es um die Beeinflussung von Abgeordneten des Deutschen Bundestages bei der Abstimmung um eine Anti-BDS-Resolution, in der die palästinensische zivilgesellschaftliche Organisation als antisemitisch und israelfeindlich stigmatisiert worden ist. Dass das Netanyahu-Regime alles daransetzt, BDS zu kriminalisieren ist bekannt. Ähnliche Verleumdungsaktionen sind in den USA, Großbritannien, Frankreich und anderen EU-Staaten im Gange. Bei dieser Verleumdungskampagne setzt die israelische Regierung die Allzweckwaffe des „Antisemitismus“ ein, vor der die Kritiker regelmäßig in die Knie gehen.

Dass es auch in Deutschland eine schlagkräftige Israellobby gibt, ist bekannt. Aber von der tatsächlichen Israellobby ist in dem Beitrag des Spiegel nichts zu lesen. Bei den vom Spiegel vorgestellten Israellobby-Organisationen handelt es sich um völlig unbekannte und marginale Organisationen, die die Methoden der politischen Einflussnahme ihres Großen Bruders in den USA, AIPAC (American Israel Affairs Committee), kopiert haben. 

Eine sogenannte „Werte-Initiative“ und das „Nahost-Friedensforum“ sollen Abgeordnete des Deutschen Bundestages bei ihrer Abstimmung der umstrittenen Anti-BDS-Resolution durch Round-Table-Gespräche, Dinner-Partys und Spenden gefügig gemacht haben. Natürlich weist jeder Teilnehmer eine direkte Beeinflussung seines Abstimmungsverhaltens weit von sich. Natürlich wurde keiner der Beteiligten gebeten, für die Anti-BDS-Resolution zu stimmen, jedoch hat jeder indirekt die Message verstanden.

Der Artikel hat das bestätigt, was jeder weiß, dass es diese Israellobby gibt und sie die Abgeordneten unter Druck setzt. Unmittelbar nach der Veröffentlichung haben sich die publizistischen Wasserträger der Israellobby zu Wort gemeldet, allen voran Michael Woffsohn, ehemaliger Professor an der Hochschule der Bundeswehr in München. In dem zionistischen Kampfblatt „Die Welt“ faselte er von einem „antisemitischen Artikel“ und warnt den Spiegel vor einer solchen Art der Berichterstattung, die das Märchen der „jüdischen Weltmacht“ verbreiten könnte.

Dass Wolffsohn gleichzeitig eine Breitseite gegen Rudolf Augstein und seinen Adoptivsohn Jakob abfeuerte, gehört bei diesem zionistischen Israel-Propagandisten zum guten Ton. Die niederträchtige Passage über Jakob Augstein hat die Redaktion der Welt aus dem Artikel entfernt. „In einer früheren Version des Artikels wurde Rudolf Augsteins Adoptivsohn Jakob als praktizierender Antisemit bezeichnet. Wir haben diesen Passus entfernt.“ Wolffsohn hatte sich dabei wohl auf die „Preisverleihung“ des rechtsextremen Simon Wiesenthal-Zentrums in Los Angeles bezogen, die Jakob Augstein unter die zehn berühmtesten „Antisemiten“ eingereiht hatte. Jeder, der von dieser Organisation eine „Auszeichnung“ erhält, sollte sich eigentlich geehrt fühlen.

Der Spiegel-Artikel lenkt jedoch von der tatsächlichen Israellobby und ihrer Macht in Deutschland ab. Hinzu kommt das Geschrei der Wasserträger des zionistischen Regimes, die damit auch das Thema „Israellobby“ als Un-Thema im öffentliche Bewusstsein etabliert haben. Es scheint der Israellobby gelungen zu sein, die Verbrechen des zionistischen Regimes und deren Kritiker mit der Massenvernichtungswaffe „Antisemitismus“,  ausgeschaltet zu haben, obgleich ein Blick in die USA die Allmacht der zionistischen Israellobby deutlich macht. Bereits ein oberflächlicher Blick auf das Personal der Trump-Regierung, deren Nahostpolitik, die Medien, AIPAC, der US-Kongress und die ganze Riege der zionistischen Lobby-Organisationen zeigt, wer die Nahostpolitik der USA bestimmt.

Der Blick in die USA würde auch lehren, dass es nicht die winzigen Grüppchen sind, die die Israellobby konstituieren, sondern solche Organisation wie der Zentralrat der Juden in Deutschland, die Israelische Botschaft in Berlin, die Deutsch-Israelische Parlamentarier-Gruppe im Deutschen Bundestag, die jüdischen Gemeinden, die Deutsch-Israelischen Gesellschaften, jüdisch-zionistische Publizisten, die Journaille im Allgemeinen, Bildungsinstitutionen wie die Bundeszentrale für politische Bildung (BpB) und die Landeszentralen, Antideutsche Linksextremisten und zahlreiche Organisationen, die die Drecksarbeit des täglichen Mobbings Andersdenkender übernehmen. Aber ohne die Millionen von Philosemiten, die die eigentlichen Antisemiten sind, wäre die Schlagkraft und der politische Einfluss der Israellobby wesentlich geringer.

Deutschland sticht wie immer durch eine Besonderheit im vermeintlichen Kampf gegen Antisemitismus hervor. Bei einem dieser Lobbyisten-Treffen mit den Abgeordneten war auch „Judenreferent“ Felix Klein zugegen, obwohl zur Exekutive gehörend. Das Arbeitsbeschaffungsprogramm im „Judenreferat“ boomt, so hat Klein 12 oder sogar mehr Mitarbeiter. Auch in den Bundesländern schießen die „Judenreferenten“ wie Pilze aus dem Boden. Sie sind es, die den Antisemitismus in Deutschland zu neuer Blüte verhelfen, da man den jüdischen Deutschen eine „Sonderbehandlung“ zuteilwerden lässt. Kein geringer als der israelische Friedensaktivist Uri Avnery hat diese „Sonderstellung“ der Juden als eine Art Antisemitismus kritisiert. Auch der Publizist Abraham Melzer hat in seinem Buch „Die Antisemiten-Macher“ den Beitrag der zionistischen Funktionäre und deutschen Philosemiten zur Wiederauferstehung von „Antisemitismus“ kritisiert.

Auch in Deutschland nimmt die Macht der zionistischen Israellobby und ihrer willigen Vollstrecker permanent zu. Darauf deuten die Veranstaltungsverbote von kritischen Vorträgen über den Nahostkonflikt, insbesondere die Rolle von BDS hin, wie die Beschlüsse der Stadtparlamente in München, Frankfurt, Berlin u. a. O. belegen. Die gewählten Volksvertreter werden von Seiten der Israellobbyisten unter Druck gesetzt, demokratiefeindliche Beschlüsse zu fassen.

Besonders skandalös ist die Lage in München, wo es für israelische und deutsche Juden nicht möglich ist, in öffentlichen Räumen Vorträge zu halten. Dem deutschen Publizisten Abraham Melzer und der Deutsch-Israelin Nirit Sommerfeld, die über ihre Erfahrungen in Deutschland und Israel berichten wollte, wurde ein Auftrittsverbot erteilt. Würden Norman Finkelstein oder Ilan Pappe eingeladen, liefe die Israellobby Sturm und ihre deutschen Frontmänner würden mit allen bürokratischen Verfahrenstricks deren Auftritte sabotieren.

Die Bedrohung der Meinungsfreiheit kommt heute von Seiten der zionistischen Israellobby und deren philosemitischen deutschen willigen Vollstreckern, die in einer Art vorauseilendem Gehorsam jede Kritik an der Menschenverachten israelischen Besatzungspolitik im Keim ersticken wollen. In ihrer unerschütterlichen Unterstützung für Israel haben die deutschen Juden keine moralischen Bedenken, gegen die Unmoral der israelischen Regierung ihre Stimme zu erheben.